Datenschutz im Mittelstand

Sowohl Ihre Kunden als auch Ihre Mitarbeiter überlassen Ihnen persönliche Daten, mit denen es verantwortungsbewusst umzugehen gilt, um unbefugte Einsichtnahme und Missbrauch zu verhindern. Doch wie transparent sind die Datenverarbeitungsprozesse in Ihrem Unternehmen? Arbeiten Sie vielleicht sogar mit Servicepartnern zusammen, an welche die Daten Ihrer Kunden ebenfalls übermittelt werden?

Als Unternehmer müssen Sie sich bei der Verarbeitung von Daten an die entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen halten und genau beachten, welche Gesetze und Vorgaben Sie in Ihren Prozessen nicht missachten dürfen. Nach einer aktuellen Umfrage verfügen nicht einmal 60% der deutschen Mittelstandsunternehmen über ein Datenschutzkonzept. Gleichzeitig ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter zum Thema Datenschutz nur ungenügend. Als Hauptursache werden in diesem Zusammenhang die fehlenden Ressourcen genannt, welche es den meisten mittelständischen Unternehmen unmöglich macht einen eigenen Datenschutzbeauftragten einzusetzen. Ab einer Unternehmensgröße von 250 Mitarbeitern muss das Unternehmen jedoch einen eigenen Datenschutzbeauftragten benennen.

Schon in den nächsten Monaten soll eine EU-Datenschutzverordnung beschlossen werden, welche Geldstrafen bis zu einer Höhe von 2% des weltweiten Unternehmensumsatzes vorsieht, wenn beispielsweise personenbezogene Daten ohne ausreichende Rechtsgrundlage verarbeitet werden. Unternehmen mit Mängeln im Datenschutzmanagement sollten deshalb umgehend aktiv werden. Im Zweifel sollten Sie für eine ausführliche rechtliche Beratung einen Rechtsanwalt in Ihrer Nähe aufsuchen.

Aber nicht nur die rechtlichen Konsequenzen eines unzureichenden Datenschutzes sollten sie bedenken, sondern auch den Imageschaden, welcher Ihrem Unternehmen durch die Verletzung des Datenschutzes droht. Verbraucher reagieren äußerst sensibel auf Datenschutzverletzungen und dies kann unter Umständen im weiteren Verlauf zu erheblichen Umsatzeinbußen in Ihrem Unternehmen führen.

Falls Sie in Ihrem Unternehmen nicht über die benötigten Ressourcen und das Fachwissen zum Thema Datenschutz verfügen, sollten Sie in Betracht ziehen, einen externen Dienstleister mit dieser sensiblen Thematik zu beauftragen. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Aus- und Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter beispielsweise zu einem geprüften Datenschutzbeauftragten.

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