Datensicherung: 6 Tipps für KMUs

Die Datensicherung sollte in Unternehmen jeder Größe höchste Priorität haben. Spätestens, wenn ein Computervirus oder ein Hardwareschaden wichtige Geschäftsdaten zerstört hat, droht sonst eine Krise. Mit diesen 6 Tipps können selbst kleine Firmen so einer Katastrophe vorbeugen.

1. Datenbeauftragten ernennen

Häufig fühlt sich keiner in der Firma für die Datensicherung zuständig. Daher ist es sinnvoll, einem Mitarbeiter diese wichtige Aufgabe offiziell zu übertragen. Der Verantwortliche führt die regelmäßige Sicherung der Daten durch bzw. kontrolliert diese. Damit das System funktioniert, sollten Sie zusätzlich auch eine Urlaubs- und Krankheitsvertretung ernennen.

2. Automatisches Back-up

Eine automatische Back-up-Software garantiert, dass die Datensicherung tatsächlich in regelmäßigen Abständen durchgeführt wird. Oft reicht es dabei, das Back-up-System Ihres jeweiligen Betriebssystems zu nutzen.

3. Datensicherung mit System

Damit das Back-up der Firma im Falle eines Datenverlustes auch wirklich nützt, müssen die betroffenen Dateien und Informationen übersichtlich abgespeichert werden. Eine logische Ordnerstruktur und entsprechende Beschriftungen mit Datum sind deshalb Pflicht. Außerdem kann es hilfreich sein, die Geschäftsdaten nach Änderungshäufigkeit zu strukturieren. Werden wichtige Informationen täglich aktualisiert, sollten sie ebenso häufig gesichert werden. Bei anderen Daten genügt auch eine wöchentliche Sicherung.

4. Wichtige Daten an verschiedenen Orten hinterlegen

Gesicherte Daten nur im Büro aufzubewahren, kann gefährlich sein. Sucht eine Naturkatastrophe wie Hochwasser Ihren Firmensitz heim oder entwenden Einbrecher einen Großteil des Hab und Guts, kann dies den Verlust der Sicherung bedeuten. Besonders wichtige Daten sind am sichersten, wenn sie auch an einem weiteren Ort außerhalb Ihrer Firma hinterlegt werden.

5. Verschlüsselung

Bei sensiblen Daten lohnt sich die Investition in eine Verschlüsselungssoftware. Diese hält Unbefugte davon ab, auf die Informationen zuzugreifen. So schließen Sie beispielsweise einen Missbrauch der Daten im Falle eines Einbruchs aus. Aber auch neugierige Mitarbeiter werden vom Stöbern in den Informationen abgehalten.

6. Aktualität der Programme prüfen

Installieren Sie in Ihrer Firma neue Programme oder ein neues Betriebssystem, sollten Sie stets prüfen, ob die gesicherten Daten auch mit der neuen Software geöffnet werden können. Stimmen Sie die Sicherung deshalb immer mit den neuen Programmen ab.