Industrie 4.0: Diese 4 Jobs haben Zukunft

Manche Menschen betrachten die Entwicklung der Industrie 4.0 mit Sorge, weil sie annehmen, dass die fortschreitende Digitalisierung ihre Jobs vernichten wird. Dabei verändern sich zahlreiche alte Berufe, indem sie interdisziplinärer werden, und neue kommen hinzu. Wir zeigen Ihnen, welche davon zukünftig besonders gebraucht werden.

1. Automatisierungstechniker für die Industrie 4.0

Fachkräfte wie Elektroniker für die Automatisierungstechnik gibt es zwar schon länger, doch wird dies einer der Berufe sein, die zukünftig eine größere Bandbreite umfassen: Je mehr Fertigungsanlagen und Unternehmen digital vernetzt sind, desto wichtiger wird die Arbeit. Automatisierungstechniker schreiben nicht nur die nötige Software für Steuerungstechnik zum Beispiel im Anlagenbau, sondern könnten auch im aufkommenden Bereich des Internets der Dinge stärker eingebunden werden.

2. Junge Berufe: Data Scientists

Immer mehr Fertigungsanlagen arbeiten anhand bestimmter Daten, mit denen sie gefüttert werden. Dass diese Daten so optimal wie möglich ausgewählt werden, liegt in der Zuständigkeit der Data Scientists. Diese neuen Fachleute der Industrie 4.0 haben ein Studium der Informatik, der Mathematik oder der Statistik absolviert und sind darauf spezialisiert, innerhalb riesiger vorliegender Datenmengen neue Verknüpfungen zu entdecken, und dadurch die Daten für die Fertigungsablagen so zu optimieren, dass die Produktivität gesteigert werden kann.

3. Roboterprogrammierer

Roboter, so lautet die Befürchtung einiger Menschen, machen manche Berufe überflüssig. Allerdings schaffen sie auch Jobs, etwa den des Roboterprogrammierers. Diese Fachleute sind im Rahmen der Industrie 4.0 besonders gefragt, weil sie die nötige Software für die Roboter schreiben können, die die Arbeit in den Unternehmen effizienter machen. Roboterprogrammierer sind auch diejenigen, die die Maschinen in Betrieb nehmen und sie warten bzw. reparieren können.

4. Produktionstechnologen

Wird eine neue Produktion geplant, müssen alle dazugehörigen Prozesse genau durchgeplant und die dazu notwendigen Fertigungsanlagen eingerichtet werden. Das sind die Aufgaben der Produktionstechnologen. Ihr Berufsbild umfasst neben dem typischen Know-how für die Prozessplanung auch das Programmieren. Dies ist einer der Berufe, die in Zukunft im Rahmen der Industrie 4.0 ein starkes Wachstum erfahren werden: Vor allem Hersteller von Maschinen und von Autos, aber auch Anbieter von Logistikdienstleistungen werden im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung deutlich mehr gut ausgebildete Fachkräfte in diesem Bereich benötigen als bislang.