Internet of Things – Wie die virtuelle Umgebung zu Hause und in der Firma wächst

Jeder, der schon einmal eine Pizza bestellt hat und diese dann live auf dem Bildschirm auf ihrem Weg vom Backofen zur Haustür beobachten konnte, hat die Erfahrung gemacht, ein „Ding“ mit dem Internet zu verknüpfen. Auch einige, die einen Drucker besitzen, könnten eine ähnliche Erfahrung gemacht haben. Die Druckerpatrone ist leer, sie meldet dies an den PC, dieser bietet an, aus der Druckersoftware heraus Druckerpatronen beim Hersteller nachzuordern – oder macht dies gleich selbstständig. Auch hier: ein Ding, ein Produkt ist mit dem Internet verbunden und nimmt Einfluss auf ihren Alltag und den des Anbieters.

Der Begriff hierfür ist IoT – Internet of Things. Er bedeutet, dass viele Handlungen unseres Lebens für uns selbst sowie für Anbieter und Hersteller im Internet nachvollzogen werden können. Diese technologische Entwicklung könnte dafür sorgen, dass in Zukunft weniger Einkaufslisten geschrieben werden und Pakete nicht mehr mit einem Umweg an einer Packstation abgeholt werden müssen. Denn in Zukunft könnte der an das Internet angeschlossene Kühlschrank genau wissen, was normalerweise an Lebensmitteln vorhanden ist, was wie schnell verbraucht wird – und wann nachbestellt werden muss. Die Bestellung der Lebensmittel teilt er automatisiert (durch Sie autorisiert) dem Supermarkt um die Ecke mit. Dort sammelt (vielleicht in einiger Zukunft) ein kleiner Roboter die Dinge ein und übergibt sie an eine Drohne, die den Einkauf am gewünschten Ablageort bei Ihnen zu Hause hinterlegt.

Nicht immer nur Pizza oder Pasta?

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Die Möglichkeiten, die das Internet of Things eröffnet, sind in quasi allen Lebensbereichen denkbar und können den privaten Alltag und Prozesse in Firmen in Zukunft enorm verändern. Den auch die Erkennung von Trends und Verbraucheranforderungen durch die Anbieter und Dienstleister geschieht dann unmittelbar und zeitnah. Jemand, der regelmäßig eine Smartwatch trägt, kann damit Daten über persönliche Aufenthaltsorte und aktuelle Tätigkeiten – wie Sport oder Büroarbeit – in der Cloud speichern. Generiert werden so zum Beispiel auch Daten über den gesundheitlichen Zustand, etwa Puls und Herzfrequenz. Das Messen dieser Daten ist heute schon, bspw. mit einer Apple-Watch, möglich. Was, wenn diese Uhr demnächst einen Arzttermin für Sie vereinbaren kann, weil sich mittelfristig ihr Blutdruck verändert hat?

Das Internet of Things verändert das Herangehen an Produktentwicklung und alltägliche Vorgänge. Es kann Handlungen übernehmen, die viel Zeit kosten und Erkenntnisse gewinnen, die bisher nur in aufwändigen Umfragen evaluiert werden können. Jeder Mensch wäre in der Lage mehr Zeit in intensivere Arbeiten oder Hobbys zu investieren und bekäme außerdem ein besser auf ihn abgestimmtes Produkt- und Dienstleistungsangebot.

Das Internet of Things stellt in seiner Komplexität allerdings auch hohe Anforderungen an Datensicherheit und die Infrastruktur und Auslastung des Internets. Zu den Risiken gehören u.a. Hackerangriffe auf die in der Cloud gespeicherten Daten. Auch der durch Drohnen viel stärker genutzte Luftraum muss in Zukunft mit den steigenden Anforderungen rechtlich und logistisch neu geordnet werden.

Das Internet macht einen weiteren evolutionären Entwicklungsschritt. Welche Vorteile können Sie durch die Vernetzung ihrer „Dinge“ mit dem Internet für Ihre Kunden finden? Halten Sie Ausschau nach Vorträgen und Workshops, in denen Sie mit anderen Interessierten und Einsteigern die Möglichkeiten erkennen und verstehen lernen können!

Katja Raasch

ist Beraterin, Strategin und Trainerin für Social Media Marketing und klassisches Online Marketing. Ihre Zielgruppe sind kleine und mittelständische Unternehmen, die im Arbeitsalltag ebenso durchdachtes wie zielgerichtetes und gleichermaßen individuelles Online- und Social Media Marketing betreiben wollen - das darüber hinaus zu den Ressourcen des Arbeitsalltags passt. Als gelernte Verlagskauffrau hat Sie mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in den schnelllebigen Bereichen des Marketings.

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