Geofencing •

Wie Sie James Bond zu einem begeisterten Kunden machen

Hand aufs Herz: Es war schon einmal leichter, Inhaber/in eines Ladengeschäfts zu sein, oder?! Beziehungsweise Betreiber/in eines Unternehmens, das physische Produkte und Lösungen anbietet. Denn der Wettbewerb scheint täglich größer zu werden: Genau in Ihrer Branche scheinen die Mitbewerber vor Ort und/oder im Internet nur so aus dem Boden zu schießen und Ihnen mit aberwitzigen Rabattaktionen die ohnehin geringe Marge kaputtzumachen. Oder völlig abwegige Services anzubieten, die Ihre Kunden nun plötzlich auch von Ihnen einfordern. Gratis, versteht sich. Und natürlich ändert sich daran auch nichts, wenn nur wenige Wochen später der Konkurrent wieder von der Bildfläche verschwindet.

Tja, man müsste irgendwie zum Stadtgespräch – zum »talk of town«, wie man im Marketing-Neudeutsch gern sagt – werden. Am besten mit einer tollen Idee, die nicht viel kosten darf und trotzdem Vieles bewirkt. Im Idealfall sogar, dass jemand mit Strahlkraft wie James Bond zu Ihnen ins Geschäft kommt – und begeistert davon erzählt.

Na, man wird ja noch träumen dürfen …

Spielend erfolgreich.

Träumen dürfen Sie natürlich. Ist aber in diesem Fall gar nicht nötig. Denn die oben beschriebenen Effekte lassen sich durchaus erzielen. Auch von Ihnen. Mit überschaubarem finanziellen und zeitlichen Budget. Und zwar spielend. Das Zauberwort heißt: Kundenschatz.

Was sich dahinter genau verbirgt, wie Sie Ihr Geschäft in einen wertvollen Kundenschatz verwandeln können und wie Sie dadurch mehr Umsatz machen, erfahren Sie in den folgenden sechs Artikeln, die in den kommenden Monaten hier in der Themenwelt »Lokales Marketing« bei gelbeseiten.de erscheinen werden. Übrigens gespickt mit vielen praktischen Tipps, die Sie selbst gleich umsetzen und damit spielend erfolgreicher werden können.

Bevor es losgeht, möchte ich Sie jedoch erst einmal mit dem Spielprinzip vertraut machen, das bereits heute zahlreichen erfolgreichen Kundenschätzen zugrunde liegt: Geocaching.

Schnitzeljagd 2.0

Wikipedia sagt:

Geocaching, (abgeleitet von griechisch γῆ, gē „Erde“ und englisch cache „geheimes Lager“), auf Deutsch auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art Schatzsuche. Die Verstecke („Geocaches“), auf Deutsch kurz „Caches“ werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mithilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Mit genauen Landkarten ist die Suche alternativ auch ohne GPS-Empfänger möglich.

Ich sage:

Geocaching ist für unzählige Menschen eine der (wenn nicht die) schönsten Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen. Das besonders spannende für Sie dabei: In dieser interaktiven Schatzsuche steckt eine Menge Potential für Ihr lokales Marketing – denn durch spielerische Herausforderungen erreichen Sie Ihre Zielgruppe oft besser, als mit herkömmlichen Werbemaßnahmen.

Wirklich? Ist spielen nicht eher Kinderkram und weniger was für Erwachsene? Klare Antwort: NEIN. Schauen Sie sich doch einfach mal morgens in der Straßenbahn um: Da werden inbrünstig virtuelle Farmen gepflegt, akribisch Wände aus verschiedenartigen Steinen zusammengesetzt oder bunte Bonbons verkniffen durch die Gegend geschoben. Andere spielen Skat oder Poker und wiederum andere managen Fußballteams. Kurz: Es wird gerne gespielt. Unabhängig vom Alter, Geschlecht, (Familien-)Stand etc. pp.

Die passende Kleidung

Und auch Geocaching gehört zu diesen Spielen, die sich bei Erwachsenen einer hohen Beliebtheit erfreuen. Berühmte Schatzsucher sind zum Beispiel Hollywood-Schauspieler Hugh Jackman, TV-Star Bernhard Hoecker, Comedian Ingo Oschmann, Moderatorin Sonja Zietlow, Autor und Moderator Manuel Andrack und eben auch der Doppel-Null-Agent Ihrer Majestät, James Bond, bzw. sein Darsteller Pierce Brosnan.

Gesucht: jung, aktiv, abenteuerlustig und solvent.

Menschen, die Sie kennen, vielleicht sogar schätzen … und die Sie bestimmt gerne als Kunden bei sich begrüßen würden, oder? Natürlich kann ich Ihnen nicht versprechen, dass sich einer der Genannten demnächst tatsächlich auf die Suche nach Ihrem Kundenschatz begibt – wenn Sie es aber richtig anstellen, dann einer der 15 Millionen Menschen, die diesem Spiel verfallen sind. Und dies sind nicht weniger attraktive Kunden als die genannten Promis.

Warum? Das erfahren Sie in meinem nächsten Artikel, in dem ich Ihnen das Volk der Geo-Cacher näher vorstelle und Ihnen Tipps gebe, wie Sie diese unternehmungslustigen Menschen auf die Fährte zu Ihrem Geschäft führen!

Bleiben Sie gespannt!

Daniel

ist passionierter Schatzsucher und -verstecker. 1984 in Gera (ehem. DDR) geboren entging er dank der Wende nur knapp der Einziehung in das Jung-Pionierkorps. Den ursprünglichen Karriereweg im sozialen Bereich verließ er erstmalig 2008, als er im wahrsten Sinne des Wortes abseits aller Wege seinen ersten Geocache fand. Seither hat ihn die digitale Schnitzeljagd fest im Griff. Mit GPS bzw. heute vielmehr dem Smartphone bewaffnet sucht er unentwegt nach kleinen und großen Plastikdosen, kriecht dafür in enge Tunnel, steigt in tiefe, dunkle Höhlen, klettert auf Bäume und Berggipfel und schlägt sich durch den brasilianischen Urwald oder das strahlenverseuchte Tschernobyl. Diese Leidenschaft mündete 2010 in der Gründung der Cache Up GbR welche zunächst Eigenentwicklungen im Bereich Geocaching-Zubehör vertrieb, nach kurzer Zeit aber den Schwerpunkt auf geführte Geocaching-Touren verlegt hat. 2013 wurde zur Geheimpunkt GmbH umfirmiert und erneut ein Richtungswechsel vollzogen und das erste Geocaching-Marketing-Konzept umgesetzt, damals für ein Abfallentsorgungsunternehmen. Heute ist dies die Spezialität des Unternehmens: maßgeschneiderte Geocaches für Firmen aus allen denkbaren Branchen kreieren, um dadurch echte Besucher aufs Firmengelände zu locken oder spielerisch Imagebotschaften zu vermitteln. Mit "Kundenschatz.de" hat Daniel zudem ein an Google Adwords angelehntes Bezahlmodell geschaffen, welches pro Besuch abrechnet und so maximale Transparenz und Risikofreiheit für seine Kunden schafft. Nebenbei betreibt die Firma mit Cacher-Reisen.de das weltweit einzige Reisebüro für Geocacher, wohl auch, um der eigenen Reiseleidenschaft die nötige unternehmerische Seriosität und Rechtfertigung zu verschaffen. Daniel ist außerdem-Deutscher Geocaching Meister 2015 -Kultur- und Kreativpilot 2013-Vater des Jahres seit 2006 (gemäß der einstimmigen Jury-Entscheidung seiner drei Kinder)

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