6 Tipps, wie dein Kundenschatz zum Umsatzmagnet wird

Über 650.000 Kilometer Wegstrecke! Das ist das überwältigende Ergebnis der Welcome H|♥|ME Kampagne, die wir vor wenigen Wochen gemeinsam mit dem kre|H|tiv Netzwerk Hannover e.V. zum Abschluss gebracht haben. Die Liebesbekundungen von Hannover sind dabei in zahlreiche Länder gereist und haben zahllose Menschen begeistert, berührt, bewegt. Eindrucksvoller kann ein Beweis, wie sich das Spiel Geocaching als Marketingtool nutzen lässt, wohl kaum erbracht werden. Doch zurück zu Ihnen und Ihrem Geschäft. Mit welchen Objekten der Begierde können Sie aus vergnügungssuchenden Spielern zahlende Kunden machen? Hier ein paar Ideen.

Münzen, die auf Ihren Erfolg einzahlen

Eine besonders edle Variante der Trackables – also jener Tauschobjekte, die im Rahmen von Schatzsuchen und dabei auch in Ihrem Auftrag durch die Welt reisen – sind die Geocoins. Diese sind wie der Name vermuten lässt, meist in Münzform gestaltet und durch verschiedene Metallfarben- und Legierungen schön anzusehen. Zudem erscheinen sie meist in limitierter Auflage und erhöhen so den Sammlerwert.

Diese können Sie ganz einfach nutzen, indem Sie sich zu Ihrem Geschäft passende Geocoins besorgen, beispielsweise auf Ebay oder über Coin-Gruppen auf Facebook. Denn: Es gibt bereits Coins zu nahezu jedem Thema –  zu Kaffee, Bier, Autos, Comics, Fußball, Sport, Mode … Die Coins müssen dann einfach noch auf Geocaching.com aktiviert werden und schon beginnen die Münzen, für Sie zu arbeiten. Übrigens: Bei der Aktivierung können Sie natürlich auch schon Informationen zu Ihrem Unternehmen etc. hinterlegen und so die Werbetrommel für sich rühren.

Nun müssen die Coins nur noch physisch verfügbar gemacht werden. Zum Beispiel in dem Kundenschatz vor ihrem Geschäft. Und wie es der Zufall so will, erfahren die Schatzsucher nach dem erfolgreichen Absolvieren der ersten Aufgabe, dass es an der Verkaufstheke oder im Laden verteilt noch einige weitere Geocoins zu entdecken gibt … und schon sind neue Kunden im Laden, die sich mit Ihrem Angebot ganz intensiv und aufmerksam auseinandersetzen werden. Und durch das Loggen der einzelnen gefunden Coins macht jeder erfolgreiche Teilnehmer automatisch auch noch einmal Werbung für Sie. Fantastisch.

Saubere Sache!

Hat Ihr Kundenschatz eine gewisse Größe erreicht, können Sie diesen zu einer Nachfüllbox für sogenannte Taschen-CITOs und damit zu einem beliebten Anlaufpunkt für Geocacher machen. Zum Nulltarif.

Taschen-CITOs (Cache In, Trash Out) sind kleine Müllsammelsets, mit deren Hilfe Schatzsucher ihr Spielfeld sauber halten können. Die Initiative wird ehrenamtlich betrieben und auf der Seite www.taschen-cito.de kann man sich die Sets kostenfrei bestellen. Legen Sie regelmäßig neue Taschen in Ihren Schatz und lasse Sie diesen auf der Seite als Nachschubbox listen – eine einfache Methode, um kostenlos noch mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Mehr ist Mehr

Die meisten Schatzsucher sind stark zahlengetrieben. Das heißt, es ist ihnen auch wichtig, viele Schätze und damit viele Punkte zu finden. Dies können Sie sich zu Nutze machen. Wie? Indem Sie in Ihrem Kundenschatz die die Koordinaten für einen Bonus-Cache platzieren!

Und so geht‘s: Legen Sie zunächst einen Schatz auf Geocaching.com an – ein ausführliches Tutorial dazu lasse ich Ihnen gern kostenlos zukommen, wenn Sie mich per E-Mail kontaktieren. Wichtig dabei: Wählen Sie die Kategorie »Mystery«. Dies bezeichnet Rätsel-Schätze, deren Koordinaten zunächst ermittelt werden müssen - zum Beispiel, indem ein vorgelagerter Schatz absolviert wird.

Für die Online-Beschreibung wählen Sie fiktive Koordinaten in der Nähe. Die echten Koordinaten erfährt der Spieler ausschließlich dann, wenn er deinen Kundenschatz geknackt hat – und zusätzlich auch noch di doppelte Anzahl Punkte. Quasi eine Win-Win-Win-Situation.

Machen Sie Ihren Kundenschatz zum Schatz

Ich habe es selber oft erlebt: Ich gehe alleine oder mit meinen Kindern auf Schatzsuche, die Vorfreude ist groß – und beim Öffnen des Schatzes ist die Enttäuschung dann umso größer … nur kaputte Ü-Ei Figuren, vergilbte Rewe-Sammelbilder und anderer liebloser Kram.

Machen Sie es besser und werten Sie Ihren Kundenschatz damit königlich auf. Da Ihr Schatz ja unmittelbar an Ihrem Geschäft platziert ist, können Sie regelmäßig nachsehen, ob genug ansprechendes Belohnungsmaterial vorhanden ist. Natürlich sollten Sie grundsätzlich darauf achten, dass die Objekte im Schatz einen bezug zu Ihrem Unternehmen haben. Und auch, wenn Sie sich natürlich für erwachsene Kunden interessieren: Vergessen Sei auch die jüngsten unter den Schatzsuchern nicht. Denn wenn deren Augen strahlen, haben Sie ganz sicher einen Platz im Herzen der erwachsenen Begleitperson.

Werbung als Ausstellungsstück

In den letzten Jahren haben sich die sogenannten »Token« bei den Schatzsuchern zu beliebten Sammelobjekten entwickelt. Darunter versteht man kleine personalisierte Objekte, die sich viele Schatzverstecker anfertigen lassen und an andere verteilen. Die Objekte sind meist aus Acrylglas oder Holz und werden mit einem Lasercutter in schöne Formen geschnitten.

Wenn Sie sich solche Token anfertigen lassen, kostet das nicht viel – die Produktionskosten liegen je nach Auflage bei etwa 25 Cent pro Stück. Aber Sie haben damit ein Stück Marketing geschaffen, dass sicher Eingang in so mache Vitrinen von Schatzjägern findet – und damit auch ins Gedächtnis von potentiellen Kunden.

Stifte raus!

Der Schatzsucher von heute hat neben seinem Smartphone ein weiteres elementares Ausrüstungsobjekt: den Stift. Da ja jeder Schatz mit dem eigenen Nickname signiert werden muss, gehört ein Stift immer mit in die Tasche. Doch natürlich gehen diese auch ständig verloren.

Kein Problem: Es gibt ja Ihren Kundenschatz. Denn natürlich haben Sie in diesem ein paar Ihrer Werbekulis platziert und »zum Mitnehmen« deklariert. So tragen Ihre Kundeschatzjäger Ihren Namen und Ihre Werbung eine geraume Zeit mit sich spazieren – bis sie ihn wieder verlieren. Aber vielleicht sind Sie dann ja wieder einmal ganz bei Ihnen in der Nähe …

Mit diesen sechs Tipps machen Sie Ihren Kundenschatz also noch attraktiver. Und wie bringt das nun mehr Umsatz? Ganz einfach: Lassen Sie die Schatzjäger in Ihrem Geschäft eine Kleinigkeit kaufen, damit diese den Kundenschatz überhaupt lösen können. Zum Beispiel ein Heißgetränk, dessen Dampf dem Schatzsucher hilft, ein Botschaft zu entschlüsseln. Oder Sie drucken auf Ihre Bons einen Code mit ein, der für »normale« Gästen uninteressant ist – aber die Herzen Ihrer Schatzsucher höherschlagen lässt.

So, jetzt muss ich auch weiter. Gerade lege ich in ganz Deutschland Kundenschätze aus.