Messe-Beteiligung als Marketing-Maßnahme: 5 Tipps für einen erfolgreichen Auftritt

Die neuesten Brancheninfos austauschen, Kontakte pflegen oder knüpfen und neue Kunden akquirieren: Die Beteiligung an Messen gewinnt immer mehr an Bedeutung und ist ein wichtiges Instrument im Marketing-Mix. Ziele Ihrer Messebeteiligung könnten unter anderem sein:

-       Informationsaustausch

-       Präsentation neuer Produkte oder Dienstleistungen

-       Pflege bestehender Kundenkontakte

-       Neukunden-Akquise

-       Aufträge abschließen

-       Bekanntmachung einer Marke

Besonders kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) scheuen häufig die vermeintlich hohen Kosten, die mit dem Messeauftritt verbunden sind, etwa für Standmiete, Standbau und -ausstattung, Transport und Entsorgung sowie Personal- und Reisekosten. Dabei gibt es gerade für KMU spezielle Förderprogramme und Zuschüsse für die Teilnahme an Messen und Ausstellungen im In- und Ausland. Auch steht der Messeausschuss Auma Ausstellern und Besuchern mit wertvollen Erfahrungsberichten und Tipps rund um das Thema Messe zur Seite.

Ein gut organisierter Messeauftritt kann sich finanziell lohnen. Er verspricht in kürzester Zeit viele persönliche Gespräche mit neuen und bestehenden Kunden, Direktaufträge und ein mögliches Nachmesse-Geschäft.

5 Tipps für den erfolgreichen Messe-Auftritt

1)         Der richtige Messestand

Je nach Budget gibt es die Möglichkeit, vom Messebauer einen speziellen Stand anfertigen zu lassen oder einen Messestand zu mieten. Das individuelle Gestaltungspotenzial sollte auf keinen Fall zu kurz kommen: Passen Sie den Messestand immer an das Corporate Design Ihres Unternehmens an und integrieren Sie Werbematerial wie Broschüren, Flyer und Giveaways. Achten Sie zusätzlich auf die Platzauswahl sowie die technischen Voraussetzungen vor Ort. Eine WLAN-Verbindung ist beispielsweise nützlich um Produkte und Dienstleistungen online zu präsentieren.

2)         Fachliche Schulung des Messe-Personals

Vermitteln Sie Ihren Stand-Mitarbeitern im Vorfeld die Ziele des Messeauftritts und definieren Sie die jeweiligen Zuständigkeiten. Legen Sie fest, wie Besucher an Ihrem Stand angesprochen werden und welche Broschüren zu welchem Zweck verteilt werden. Jeder Mitarbeiter sollte dem Interessenten in 30 Sekunden die Vorzüge des Unternehmensangebots erläutern können.

3)         Gesprächsnotizen und Messebericht

Machen Sie sich auf Kontaktbögen Notizen darüber, mit wem Sie auf der Messe gesprochen haben – und sammeln Sie Visitenkarten bzw. fragen Sie bei Privatkunden nach Namen und Kontaktdaten. So können Sie Interessenten nicht nur weiteres Infomaterial zuschicken, sondern auch Ihren Messeerfolg in Kontaktzahlen messen.

4)         Allgemeine Verhaltensregeln und Versorgung der Mitarbeiter

Legen Sie Verhaltensregeln für die Mitarbeiter am Messestand fest, zum Beispiel: nicht am Stand essen, nicht mit dem Smartphone hantieren oder mit verschränkten Armen dastehen. Im Gegenzug sollten Sie vorab einen Pausenplan festlegen und sich gut um das leibliche Wohl Ihrer Mitarbeiter kümmern.

5)         Interaktion mit den Besuchern

Sorgen Sie nach Möglichkeit dafür, dass Ihr Messestand das Publikum miteinbezieht: Bieten Sie zum Beispiel die Möglichkeit, Produkte anzufassen und auszuprobieren und animieren Sie Interessenten ganz bewusst dazu. Auch Gewinnspiele sind eine Form der Interaktion, bei denen Sie zugleich Adressen potenzieller Kunden generieren können – natürlich unter Beachtung der Datenschutzregeln.

Die wichtigsten Messetermine für das Jahr 2014 finden Sie hier. Hilfe bei der Vor- und Nachbereitung des Messe-Auftritts bieten die Betriebsberater der jeweiligen Handwerkskammern. Sie unterstützen nicht nur mit nützlichen Marketing-Tipps, sondern kennen auch die entsprechenden Förderprogramme.