3 Online Marketing-Mythen, denen Sie nicht auf den Leim gehen sollten

Marketing-Mythen sind in der Geschäftswelt allgegenwärtig, besonders im Online-Bereich stehen häufig Halbwahrheiten im Raum. Hier lesen Sie, was hinter drei der gängigsten Parolen tatsächlich steckt.

Mythos 1: E-Mails sind als Marketing-Instrument überholt

Täglich fluten zahlreiche E-Mails das Postfach Ihrer Kunden. Ist es da sinnvoll, ihnen noch eine weitere E-Mail aufzubürden? Und würden sie den Newsletter überhaupt öffnen? Zu den am weitesten verbreiteten Marketing-Mythen zählt der Gedanke, dass E-Mails als Werbemittel der Vergangenheit angehören. Tatsächlich zählt die elektronische Post laut einer Umfrage bei Marketing-Experten aber immer noch zu den beliebtesten Tools. Der Grund: Dank ihrer hohen Verbreitung erreicht die E-Mail eine Vielzahl an potenziellen Kunden. Und haben diese sich freiwillig für Ihren Newsletter eingetragen, ist sogar ihr Interesse an den Nachrichten sichergestellt. Wer dann noch gute Inhalte liefert, baut sich mit der E-Mail eine stabile Säule seines Marketinggerüsts auf.

Mythos 2: Beim Content-Marketing zählt nur der Traffic

Sie haben in eine hochwertige Content-Strategie investiert, doch statt der gewünschten Traffic-Explosion steigen die Besucherzahlen nur moderat an? Kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen: Entscheidend ist am Ende die Conversion-Rate, also das Verhältnis der Visits zu dem von Ihnen gesetzten Ziel. Wenn mittelmäßige Klickzahlen auf den Contentseiten insgesamt zu vielen Online-Käufen oder beispielsweise Newsletteranmeldungen führen, geht Ihre Strategie dennoch auf. Außerdem ist Traffic allein kein Erfolgsgarant. Wenn Sie sehr viele Visits verzeichnen, aber dennoch kaum ein Besucher in den Online-Shop weiterklickt, ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass die Online-Strategie angepasst werden muss, um die Conversion zu optimieren.

Mythos 3: Für lokal agierende Unternehmen lohnt sich Online-Werbung nicht

Einer der besonders hartnäckigen Mythen besagt, dass die Investition in eine Online-Präsenz für kleine Unternehmen mit lokaler Zielgruppe zu teuer und wenig sinnvoll ist. Doch im Internetzeitalter können selbst Restaurants, Schuster, Kosmetikstudios oder Handwerksbetriebe Neukunden über einen Auftritt im Netz gewinnen. Bereits 2012 zeigte eine Studie von EEC Handel, dass jede dritte mobile Online-Suche einen lokalen Zusammenhang hat. Dieser Trend dürfte sich auch weiterhin fortsetzen. Wer einen Arzt sucht, recherchiert meist ebenso im Internet wie jemand auf der Suche nach einer Reinigung in seiner Nähe. Durch die Abwesenheit im Netz gehen Unternehmen entsprechend potenzielle Kunden durch die Lappen. Eine eigene Unternehmenswebsite oder ein Eintrag bei Gelbe Seiten verschafft Ihnen hingegen auch online Sichtbarkeit.