Online Marketing02.03.16Drucken
Das Kundenverhalten verstehen: Tipps für erfolgreiches Webtracking

Das Kundenverhalten verstehen: Tipps für erfolgreiches Webtracking

Wer das Kundenverhalten verstehen will, ohne die Besucher seiner Website ständig mit Fragen zu löchern, für den ist Webtracking das perfekte Werkzeug. Denn nur, wenn Sie die Wünsche Ihrer Kunden genau kennen, können Sie die dafür passenden Lösungen und Angebote bieten.

Kundenbedürfnisse mit Webtracking verstehen

Woher kommen die Nutzer Ihrer Webseite bzw. Ihres Online-Shops und wie genau sind sie auf Ihre Seite gestoßen? Diese und andere Fragen beantwortet eine sogenannte Customer Journey Map. Um eine solche zu erstellen, ist Webtracking unerlässlich. Wer das Kundenverhalten verstehen möchte, muss sich auf digitale Spurensuche begeben. Doch das ist heute gar nicht mehr so leicht. Schließlich nutzen User das Netz heute geräteübergreifend: Sie recherchieren von unterwegs mit dem Smartphone, kaufen über den PC und kontaktieren später per Tablet den Kundenservice. Webtracking hilft dabei, den gesamten Weg bis zum Kauf, also die Customer Journey, geräteübergreifend nachzuvollziehen.

So funktioniert Webtracking

Beim Webtracking wird beim Aufrufen Ihrer Webseite eine kleine Datei auf dem Computer Ihres potenziellen Kunden gespeichert. Diese enthält eine Identifikationsnummer, die auch als Cookie bezeichnet wird. Besucht der User Ihre Seite erneut, können Sie die Nummer auslesen und so die Customer Journey nachvollziehen. Von besonderer Bedeutung sind hierbei eigene Inhalte, die auf fremden Websites eingebunden werden – wie zum Beispiel YouTube-Videos. Dadurch, dass die Clips so einfach eingebettet werden können, bekommt die Plattform YouTube viele Informationen darüber, welche anderen Webseiten Nutzer der Videoplattform noch besuchen.

Ähnlich erfolgreich läuft es mit dem Like-Button bei Facebook: Jedes Mal, wenn ein Internetnutzer einen externen "Gefällt mir"-Button anklickt – also zum Beispiel in einem Online-Shop oder bei einem Magazinartikel –, wird dies automatisch von Facebook ausgewertet. Das soziale Netzwerk kann dank Cookies Rückschlüsse darüber ziehen, welche anderen Seiten Facebook-Nutzer besuchen.

Eine sinnvolle Tracking-Strategie aufbauen: So geht’s!

Wenn Sie das geräteübergreifende Kundenverhalten verstehen wollen, sollten Sie kanalübergreifend mit Webtracking arbeiten.

  • Das Zusammenführen der einzelnen Kanäle übernimmt in der Regel ein Unternehmen, das auf Multichannel-Tracking spezialisiert ist. Auf Basis dieses zentralen Systems können Sie ganze Kampagnen verwalten und Tracking-Daten optimieren.
  • Wenn Sie ganz genau wissen wollen, was Ihre Kunden auf den einzelnen Bereichen Ihrer Homepage treiben, sollten Sie auf allen Seiten sogenannte Onsite Pixel integrieren. Über die gängigen Content-Management-Systeme (CMS) geht das in der Regel problemlos.
  • Mithilfe sogenannter Conversion Pixel können Sie unter anderem erfassen, ob es sich bei Ihrem Seitenbesucher um einen Neu- oder einen Bestandskunden handelt. Solche Conversions bringen zwar keinen direkten monetären Gegenwert, tragen aber zu einer besseren Kundenbeziehung und damit langfristig auch zu mehr Absatz bei.
  • Auch die Performance Ihrer geschalteten Online-Kampagnen sollten Sie mittels Tracking bewerten.
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