Die 4 größten Irrtümer in der Online-Werbung

Wer erfolgreiche Online-Werbung produzieren will, darf keinesfalls davon ausgehen, dass sich analoge Werbestrategien in die digitale Welt übertragen lassen. Und doch passiert es immer wieder. Lesen Sie hier die größten Irrtümer über Internetwerbung, die immer noch weit verbreitet sind.

1. Bei Online-Werbung auf Banner-Ads setzen

Wer in seiner Online-Werbung noch immer primär auf die klassischen Banner-Ads setzt, ist einem der typischen Irrtümer in Sachen digitales Marketing aufgesessen. Für viele Marketingexperten ist diese Technik längst tot. Statt Budgets in prominent platzierte Anzeigen zu investieren, raten sie Unternehmen, auf neue Strategien umzuschwenken.

2. Werbung und Marketing gleichsetzen

Immer wieder setzen Unternehmen in Hinsicht auf ihre digitale Marketing-Strategie Werbung und Marketing gleich. Im Onlinebereich geht es jedoch weniger um klassische Werbeansätze, wie sie jahrzehntelang im Print und TV angewendet wurden, sondern vielmehr um Markenerlebnisse, die die Marke langfristig im Gedächtnis des Users verankern.

3. Filtermechanismen ignorieren

Immer mehr Internetuser verwenden einen AdBlocker und ähnliche Programme, um unerwünschte Online-Werbung auszublenden. Sie fühlen sich überfordert von den zahllosen Wegen, über die Unternehmen mit ihnen kommunizieren wollen – neben Banner Ads wird auch versucht, den Kunden über E-Mail-Marketing, Videos, Messenger-Dienste und soziale Medien zu kontaktieren. Unternehmen tun deshalb gut daran, ihr Markenprofil zu schärfen – zum Beispiel mittels Content Marketing. Im Idealfall stellt der Kunde seine Filter so ein, dass er bestimmten Marken, denen er vertraut, aufgrund qualitativ hochwertiger Inhalte freiwillig den Durchgang erlaubt.

4. Analoge Maßnahmen ins Digitale transportieren

Generell lässt sich feststellen, dass die meisten Irrtümer in Bezug auf Online-Werbung ihre Wurzeln darin haben, das Unternehmen mit ihren Strategien der Sprung in die digitale Welt nicht gelingt. Um die junge Zielgruppe zu erreichen, die mit dem Internet aufgewachsen ist, müssen sich Marken etwas einfallen lassen. Statt klassischer "Unterbrecherwerbung", die entnervt weggeklickt wird, gilt es, Wege zu finden, die Zielgruppe in ihrer gewohnten Umgebung abzuholen.