Wie die Unternehmen die Medien erobern: Der Film als Verkaufsförderer

Die Kommunikation über das Medium Film läuft wie geschmiert. YouTube-Kanäle schießen wie Pilze aus dem Boden. Immer mehr Themen werden filmisch dargeboten, ob „Transfernews im Fußball“, „Quatsch Comedy“ oder „Tanz- und Gesangseinlagen“. Die Kommunikation zwischen „Darstellern“ und „Zuschauern“ ist wie fiebrige Harmonie. Man kann „liken“, „kommentieren“ oder einfach den YouTube-Kanal abonnieren.

Das bringt Geld in die Kassen des Darstellers, den YouTube lässt sich die „Shows“ etwas kosten. Das führt zu Kooperationen der Darsteller oder zu inszenierten Showkämpfen, die natürlich mehr Abonnenten bescheren. Hat der YouTuber erst einmal die Herzen der Zuschauer erobert und eine größere Anzahl Abonnenten gewonnen, werden ganz automatisch, immer öfter Produkte aller Art vorgestellt und beworben. Ein Schelm, der denkt, dass die Unternehmen die YouTuber dafür bezahlen. Selbst wenn. Schließlich bekommt der Zuschauer im Detail die neusten Produkte und deren Nutzen erklärt. Via Chat-Funktion kann er sich ferner mit den YouTubern direkt austauschen und die Produkte auch bestellen. Da kann man doch nicht meckern.

Der Vorteil dieser Methode: Missverständnisse über die Produkte werden abgebaut, Frust beim Kauf vermieden und das Vertrauen gestärkt. Häufig entscheidet die Kommunikation über diese sozialen Netzwerke, ob neue Kunden kommen und kaufen. Maßgeblich entscheiden auch die Abonnenten des YouTube-Kanals durch Ihre Stimme im Web mit, ob das Produzierende Unternehmen „das Beste“ ist.

„Viele Manager begreifen nicht annährend das Ausmaß dieser Entwicklungen. Doch die digitale Kommunikation schaltet bereits den Turbo ein. Dabei wird der Kuchen ganz neu verteilt“, so der CEO Bilal Osmann von „Filmlieferant“. „Filmlieferant“ erstellt YouTube-Filme, die ein schnelles Feedback erlauben und zwar zwischen Unternehmensdarstellern und Abonnementen, d.h. potenziellen Käufern, zwischen Entscheidern, Kunden, Geschäftspartnern und Medienvertretern.

Wie lässt sich die Kommunikation der "Stars" mit „Kunden“ harmonisieren? Wie lassen sich digitale Medien wie Internet, Smartphone und Intranet mit ins Boot holen? Die Antwort auf diese Frage klingt simpel: Das Zauberwort heißt "Film".

Social Media Filme, die Präsentation mit direkten Kommunikationsmöglichkeiten verbinden, helfen erklärungsbedürftige Produkte anschaulich darzustellen oder den Botschafter des Unternehmens heiter und „hipp“ erscheinen zu lassen. Gerne werden diese Filme unter den virtuellen Freunden mit einem „Klick auf den richtigen Button“ verteilt, gelikt“ und „beworben“. Die filmische Variante führt zu schnellen Aufmerksamkeit, erhöht den Absatz von Produkten, erzeugt Empathie, unterstützt Entwicklungsprozesse von Produkten, macht diese für den Kunden visuell erlebbar und kann - auch das ist wichtig -Verständnis für unangenehme Unternehmensentscheidungen wecken wie zum Beispiel den Rückruf eines Produkts.

Kurz: Der Film ist ein gutes Verkaufsmedium, Moderator für Entwicklungen und Erklärer für manchmal recht komplizierte Produkte.

Mehr oder weniger geht dieses Thema alle Unternehmen an. Daher ist auch höchste Zeit, die Unternehmen durchzumedialisieren, denn die Junge Generation drängt mit Darstellern aus den eigenen Reihen und Produkten energisch auf den Markt.

Die jungen Kunden erwarten eine Medialisierung als Pflichtprogramm. Gewinne winken dort, wo begeistert wird. Der Prozess muss daher beschleunigt werden. Junge Menschen müssen einbezogen und mit den Unternehmenswerten aufwachsen.

„In Zukunft finden die Unternehmens-Erfolge im „realen“ Medium Film statt. Ein Medium, welches die Menschen und deren Wünsche anspricht, führt geradezu in die Herzen der Jugend und damit ans Ziel, so das Fazit von Bilal Osmann.

Matthias Pawlowski

ist Jurist, Betriebswirt und Journalist. Er ist Partner sowie Director Marketing and Communications einer internationalen Unternehmensberatung. Er hat Erfahrungen als Chefredakteur des „SCOUT“, Pressesprecher und Büroleiter im Deutschen Bundestag sowie als Unternehmenssprecher und Leiter der Presse- & Öffentlichkeitsarbeit und Werbung von nationalen und internationalen Wirtschaftsunternehmen, wie zum Beispiel der Dresdner Bank AG und der Lloyds Banking Group.

Mehr