WordPress Themes kaufen: Was sich lohnt und was Sie beachten sollten

Wenn Sie nach WordPress Themes für Ihre neue Website suchen, können Sie neben den kostenfreien auch zwischen zahllosen kostenpflichtigen Designs auswählen. Bezahlen für etwas, das es auch umsonst gibt? Das kann sich langfristig auszahlen. In die Auswahl sollten Sie aber ausreichend Zeit investieren und die folgenden Punkte beachten.

Was brauche ich? Was nicht?

Das Auge entscheidet mit. Das gilt erst recht bei WordPress Themes. Wenn Ihnen Optik und Struktur eines Themes gefallen, lohnt sich ein näherer Blick. Aber seien Sie ehrlich zu sich selbst: Sähe die Seite mit Ihren Inhalten noch genauso attraktiv aus? Haben Sie auch so ein eindrucksvolles Logo, so ein einladendes Headerbild, so ein ausdrucksstarkes Porträtbild, wie die Beispielseite zeigt? Können Sie alle interessanten Gimmicks wie ausklappbare Boxen oder Bildergalerien mit Leben befüllen?

Die gleiche Frage sollten Sie sich beim Funktionsumfang stellen. WordPress Themes bieten häufig eine Fülle von Möglichkeiten, Premium-Themes erst recht. Die Anbindung an Facebook oder Instagram, Statistiken, umfangreiche Kontaktformulare und weitere Funktionen haben viele gleich mit an Bord bzw. bieten sie als Zusatzpaket an. Doch mehr ist nicht gleich besser. Viele Funktionen können die Performance einer Seite beeinträchtigen, und wollen Sie einmal das Theme wechseln, werden sie im neuen Design vielleicht nicht unterstützt.

Was leisten die WordPress Themes?

Besondere Aufmerksamkeit sollten Sie der technischen Performance eines WordPress Themes schenken. Pflicht ist ein sogenanntes Responsive Webdesign, bei dem sich das Design der Website an das Endgerät anpasst – von klein und kompakt für die Ansicht auf dem Smartphone über eine mittelgroße Ansicht auf dem Tablet bis zur vollen Breite auf dem Desktop PC. Wichtig ist aber z.B. auch, dass die Website in unterschiedlichen Browsern stets korrekt angezeigt wird. Später bei der Frage nach der Nutzerfreundlichkeit oder der Suchmaschinenoptimierung spielen auch die Ladezeiten eine Rolle. Diese können Sie beispielsweise mit dem Google PageSpeed testen. Und natürlich sollten Sie das Theme Ihren individuellen Anforderungen flexibel anpassen können.

Welchen Support bieten die Entwickler?

Der entscheidende Vorteil von kostenpflichtigen WordPress Themes gegenüber den kostenlosen liegt aber vor allem im Support. Doch Service ist nicht gleich Service. Stellen Sie vor dem Kauf den Support ruhig auf die Probe. Welche Leistungen werden geboten? Gibt es eine ausführliche, verständliche Dokumentation, mit der Sie das Theme sicher und fehlerfrei bedienen können? Wie lange werden Updates für das Theme bereitgestellt, etwa bei Sicherheitslücken? Wann wird der Support voraussichtlich eingestellt?

In jedem Fall sollten Sie vor dem Kauf die Kundenbewertungen Ihres potenziellen neuen Themes ausführlich lesen. Hier finden Sie Erfahrungsberichte, wie sich das Theme im Alltag schlägt. Und auf der offiziellen WordPress-Seite können Sie prüfen, wie schnell und anschaulich der Entwickler bei Anfragen der User geantwortet hat.

Der hohe Aufwand lohnt sich, denn nur ein passender, gepflegter und funktionierender Internetauftritt zahlt sich auf Dauer aus.