Rechtliche Aspekte des Social Media Marketing

Facebook, Twitter oder ein eigener Unternehmens-Blog – Social Media Plattformen bieten große Chancen unter Marketing- und Serviceaspekten. Die Accounts für ein Unternehmen anzulegen geht zunächst schnell, einfach und kostenlos. Jedoch sollte die professionelle Betreuung und der zielgerichtete Aufbau von Followern oder Fans strategisch geplant werden. Dabei ist es besonders wichtig, nicht nur die Nutzungsbedingungen und Richtlinien der jeweiligen Plattformen genau zubefolgen, sondern auch die in Deutschland geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen zubeachten. Daher sollten Sie folgende Punkte bei dem Aufbau Ihrer Social Media Präsenzen besonders beachten:

  • Account-Name

Vermeiden Sie die Verletzung der Namens- und Markenrechte Dritter. Die Verwendung eines geschützten Namens kann schnell zu einer Abmahnung führen.

  • Impressum

Jeder Facebook Account muss über ein vollständiges Impressumverfügen, sonst könnte dies ebenso rechtliche Konsequenzen zur Folge haben. Ganz einfach können Sie beispielsweise ein Impressum mit dem kostenlosen Facebook Impressumgenerator von ERecht24 erstellen.

  • Urheber- und Bildrechte

Vergewissern Sie sich stets, dass Sie nur Bild- und Videomaterial verwenden, für das Sie über die Nutzungsrechte für die jeweilige Plattform verfügen.

  • Arbeitnehmerbeteiligung

Die Beteiligung mehrerer Mitarbeiter an der Erstellung von Content sorgt für Abwechslung. Am besten erstellen Sie aber rechtzeitig eine Social Media Guideline. Diese erklärt beispielsweise, wie sich Ihre Mitarbeiter im Social Web verhalten sollen. Bedenken Sie, unternehmensschädigende Äußerungen im Social Web können arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Detaillierte Informationen zu weiteren rechtlichen Aspekten können Sie beispielsweise dem 100 Seiten umfassenden kostenlosen Leitfaden der Rechtsanwälte Sebastian Dramburg und Thomas Schwenke entnehmen.