Schluss mit zu förmlichen Posts: 4 Tipps für einen authentischen Facebook-Channel

Die sozialen Medien, allen voran Facebook, sind in vielen Firmen bereits fester Bestandteil der Kommunikationsstrategie. Doch häufig hapert es noch etwas an der Umsetzung. So wirken Posts oft steif, manipulativ oder einfach aufgesetzt. Mit den folgenden vier Tipps gestalten Sie Ihren Facebook-Channel authentischer.

1. Zu professionell ist langweilig

Bestimmt haben Sie eine eigene Unternehmenssprache, die Sie stringent auf Ihrer Webseite und in der Kundenkommunikation umsetzen. Auf Facebook kann das aber schnell zu hart oder auch ganz einfach zu langweilig klingen. Bei der Frage, welchen Ton Sie in Ihren Posts anschlagen sollten, orientieren Sie sich daher am besten am Wording, das Sie oder Ihre Freunde auch in privaten Profilen verwenden. In Social Media-Channels darf der Schreibstil ruhig etwas lockerer sein und die User zur Interaktion ermuntern. Dadurch kommunizieren Sie nicht nur mit Ihren Kunden, sondern zeigen auch, dass hinter Ihren Posts reale Personen stecken.

2. Facebook-Channel zum Dialog nutzen

Authentisch macht Sie dabei ebenfalls, dass Sie den Dialog mit Ihren Kunden suchen und auf Fragen oder Kritik eingehen. Schauen Sie sich regelmäßig die Kommentare an, die Facebook-User auf Ihrer Seite hinterlassen und antworten Sie, wenn es nötig oder möglich ist. Dadurch bauen Sie persönliche Beziehungen zu Ihren Kunden auf und füllen den Facebook-Channel mit Leben. Ein absolutes No-Go sind hingegen vorformulierte Standardantworten: Sie stoßen User vor den Kopf und vergraulen im schlimmsten Fall ihre Fans.

3. Posten Sie regelmäßig Bilder

Setzen Sie auf Ihrem Facebook-Channel auch auf visuelle Mittel. Zu viel Text auf der Pinnwand wird auf Dauer eintönig. Denken Sie daran, dass viele Menschen Facebook immer wieder zwischendurch aufrufen und dabei nur kurz auf den angezeigten Beiträgen verweilen. Ein Foto ist dann genau das richtige Instrument, um den Blick dennoch auf Ihr Unternehmen zu lenken. Beim Inhalt der Bilder macht es wieder einmal die richtige Mischung: Bilder, die Emotionen erzeugen, eignen sich ebenso gut wie visuelle Eindrücke aus Ihrem Arbeitsleben, um sich und Ihre Marke zu positionieren.

4. Achten Sie auf Aktualität

Ganz klar, ein Redaktionsplan, der festlegt, mit welchen Inhalten Sie Ihren Facebook-Channel im Folgemonat bespielen wollen, ist sehr bequem. Dabei geht aber genau ein Kernpunkt der sozialen Medien verloren: die Aktualität. So kann es passieren, dass Sie beispielsweise Tipps zum Heizkosten senken im vermeintlich kalten Winter posten, obwohl der Januar gerade ungewöhnlich warm ist. Planen Sie Ihre Posts deshalb nicht zu starr und zu weit im Voraus. Bei einigen Themen mag das sinnvoll sein – andere hingegen sollten Sie lieber spontan auswählen, um auf tagesaktuelle Geschehnisse einzugehen.