Wie Interne Newsletter erstellen und versenden die Unternehmenskultur beeinflussen kann

Newsletter Marketing ist ja nun heutzutage keine Weltneuheit mehr. Jeder hat sie als Kunde oder Interessent eines Unternehmens täglich in seinem Postfach. Manche sind wirklich gut, manche eher weniger. Doch es gibt Formen von Newsletter Marketing, die vollkommen unterschätzt und vergessen werden. So sieht es auch mit dem Newsletter für Unternehmen aus.

Wieso Sie für Ihre Ziele Newsletter erstellen

Jedes Unternehmen hat ein Unternehmensziel oder sollte dies zumindest haben. Und hinter diesem Ziel steht natürlich das übergeordnete Ziel, Umsatz zu generieren und Gewinn zu machen. Dafür werden klassischer Weise diverse Marketingmaßnahmen eingesetzt. Schließlich muss die Botschaft “Wir sind die Besten” an den (potenziellen) Kunden kommuniziert werden. Wir sind uns denke ich einig, dass die Kommunikation nach außen essentiel und unabdingbar für jedes Unternehmen ist. Selbst wenn es eine Non-Profit Organisation ist, denn auch diese möchte letztendlich etwas vermitteln.

Die unterschätzte Rolle der internen Kommunikation

Doch was ist eigentlich mit der internen Kommunikation? Diese wird häufig vergessen, als nicht so wichtig betrachtet. Dabei ist diese die Grundlage für die Kommunikation nach außen. Wie soll eine Botschaft überzeugend nach außen vermittelt werden, wenn die Botschafter selbst sie gar nicht verstanden und verinnerlicht haben?

Vor allem in großen Unternehmen ist es ein häufiges Problem, dass Abteilungen untereinander kaum Verbindungen haben, nicht wissen, was das andere Department überhaupt macht und Informationen bei ihnen in unterschiedlicher Fülle und Schnelligkeit ankommen.

Das Betriebsklima verbessern dank Corporate Newsletter Marketing

Newsletter erstellen und versenden kann nicht nur ein Marketinginstrument sein, sondern ist auch die ideale Möglichkeit, um die interne Kommunikation zu optimieren.

Einer der großen Vorteile des Newsletters generell und damit auch des internen Newsletters: Im Marketing unterscheidet man zwischen Pull- und Push-Medien. Solchen, bei denen der Empfänger selbst aktiv werden muss und solchen, bei denen die Marketing-Botschaft direkt zu ihm gebracht wird. Der Newsletter ist Letzteres.

Es ist nicht zwingend zu erwarten, dass jeder Mitarbeiter sich intensiv mit den neusten Updates des Unternehmens, neuen Mitarbeitern etc. befasst, sofern dies nicht zu seinem Aufgabenfeld gehört.

Mit einem Internen Newsletter lösen Sie dieses Problem, denn als Push-Medium wird er direkt in den Posteingang des Mitarbeiters geliefert. Sie können somit nicht nur sicherstellen, dass Informationen gleichzeitig bei allen Mitarbeitern oder den jeweils relevanten Abteilungen ankommen, Sie stärken auch das Gemeinschaftsgefühl der Mitarbeiter.

Diese erlangen das Gefühl, von Relevanz für das Unternehmen zu sein, indem Sie informierter und eingebundener in Aktivitäten und Veränderungen Ihres Arbeitsplatzes sind.

Sie vermeiden außerdem, dass Mitarbeiter Neuigkeiten nur durch Zufall oder den Buschfunk an der Kaffeemaschine erfahren. Es schafft Transparenz und somit Vertrauen. Indem Sie die Loyalität und die Motivation Ihrer Mitarbeiter stärken, beeinflussen Sie automatisch positiv das Betriebsklima. Das hat langfristig wiederum Einfluss auf die Unternehmensziele. Denn je besser die Unternehmenskommunikation, desto eher werden diese erreicht.

Wie sieht die optimale Umsetzung aus?

Wie bei einem klassischen Newsletter ist es auch bei dem internen Newsletter wichtig, dass Sie regelmäßig berichten.

Um eine hohe Öffnungsrate zu garantieren und die Aufmerksamkeit Ihrer Leser, also Mitarbeiter, zu gewinnen, sollten die Themen stets aktuell sein. Von der Fülle an zur Verfügung stehenden Themen können Sie auch die Frequenz abhängig machen. Am besten beteiligen sich mehrere Mitarbeiter an der Konzeption. Dadurch kann vermieden werden, dass die Themen nur aus Sicht eines einzelnen Mitarbeiters interessant sind.

Schreiben Sie keinen seitenlangen Fließtext oder benutzen komplizierte Sprache. Es geht nicht darum, ein literarisches Meisterwerk zu schaffen. Fügen Sie lieber anschauliche Grafiken oder Fotos ein. Optimalerweise passt die Aufmachung weitgehend mit dem Corporate Design zusammen.

Wenn Sie Ihre internen Newsletter erstellen, kann ein Redaktionsplan bei der Planung dieser enorm helfen. Kreativität und Ideenreichtum sind schön und gut. Aber Sie haben ja auch bei einem internen Newsletter Ziele, die Sie erreichen möchten, z.B. die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen. Ohne Planung und Strategie, kein Erreichen der Ziele.

Das führt uns direkt zum letzten Punkt: Sie würden nie auf die Idee kommen, Ihre professionell versendeten Newsletter-Kampagnen, nicht zu messen. Sie möchten schließlich wissen, ob Ihre Maßnahmen erfolgreich waren. Tun Sie das also auch mit Ihren internen Newslettern. Es macht keinen Sinn, Zeit in das Erstellen und Versenden des Newsletters zu stecken, wenn die tatsächliche Wirkung weit hinter der gewünschten liegt.

Content is king!

Die Inhalte sollten informativ aber nicht zu trocken sein. Sie können einen Teil mit den neusten News über das Unternehmen einbinden. Meilensteine, Veränderungen, Ziele etc. Besonders schön ist es aber immer, wenn gerade ein interner Newsletter auch ein wenig persönlich ist.Berichten Sie doch beispielsweise über Hochzeiten oder werdende Eltern Ihrer Firma, selbstverständlich nur mit deren Einverständnis. Außerdem ist es nett, wenn in regelmäßigen Abständen, die neuen Mitarbeiter vorgestellt werden. Je nach Größe der Firma kann das auf unterschiedliche Art und Weise geschehen. Sind Sie ein kleines Unternehmen, kann jeder neuer Mitarbeiter und seine Position vorgestellt werden. Bei größeren Unternehmen reicht auch schon ein Gruppenfoto vom Einführungstag mit den Namen und entsprechenden Abteilungen in der Bildunterschrift.

Darüber hinaus können Sie anstehende Events ankündigen oder nach diesen einen kleinen Bericht mit Fotos einfügen. Wenn Sie einen Firmenblog oder ein Intranet haben, können natürlich auch Ausschnitte von Artikeln eingefügt und dann auf diese verlinkt werden.

Auch interessant sind Produktneuheiten und spannende Aktionen. Nicht jeder Mitarbeiter oder jede Abteilung ist direkt an diesen Entwicklungen beteiligt. Daher ist es schön, wenn sie dennoch involviert werden und vor dem Kunden davon erfahren.

Ein häufiges Problem in großen Unternehmen ist überdies die Verständigung zwischen Abteilungen. Arbeiten Sie nicht täglich zusammen, beruht die Vorstellung von dem, was der Kollege im anderen Büro oder der anderen Etage macht, teils auf Spekulationen, Vorurteilen und Hören-Sagen. Recht offensichtlich, dass das für ein Betriebsklima und die Unternehmenskommunikation nicht unbedingt förderlich ist. Beugen Sie dem vor.

Beispielsweise könnten Sie jeden Monat eine Abteilung in Form eines Interviews mit dem Abteilungsleiter vorstellen.

Die Möglichkeiten sind vielfältig und eigentlich nur durch Ihre (bzw. die Ihrer Mitarbeiter) zeitlichen und kreativen Kapazitäten begrenzt. Mit der richtigen Planung, einer guten Feedbackkultur und einer professionellen Newsletter-Software werden Sie das jedoch ganz gewiss meistern. Schlüsselelement: Geduld. Das einmalige Versenden eines internen Newsletters wird mit Sicherheit nicht akut Ihr gesamtes Betriebsklima beeinflussen.

Gut Ding will Weile haben!

Profilbild von Leonie  Heyden
Leonie Heyden

Schon während ihres Studiums hat die Welt des Online-Marketings Leonie Heyden begeistert. Bei ihrem Job als Werkstudent bei der babymarkt.de GmbH wurde dieses Interesse verstärkt und sie lernte allerlei über die Bereiche SEO und Content Marketing. Dieses Wissen vertieft sie nun nach ihrem Studium und darf es im schönen Barcelona auf die Newsletter Branche anwenden.

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