Erfolgreiches Netzwerken: Eine Frage des Zeitaufwands?

Networking kann die Basis für gute Geschäftsbeziehungen sein und einen wichtigen Beitrag für beruflichen Erfolg leisten. Unternehmer bzw. Selbstständige können dank Networking Aufträge über persönliche Empfehlungen erhalten und sich so die ein oder andere Kaltakquise sparen. Doch wie viel Zeit sollte man in den Aufbau und die Pflege guter Beziehungen investieren und wie funktioniert der professionelle Branchenplausch eigentlich?

Vier Networking-Grundregeln

Laut des Magazins „Computerwoche“ ist ein Zeitaufwand von vier Stunden pro Woche für Networking-Aktivitäten ideal. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht das 10 Prozent der Arbeitszeit. Natürlich sollten Sie diese Zeit effektiv nutzen und einige Grundsätze beachten.

1. Zeit einplanen: Gute Beziehungen fallen nicht vom Himmel. Ähnlich wie bei anderen PR- und Marketing-Aufgaben müssen Sie auch ins Networking Zeit und Energie investieren. Legen Sie ein Zeitbudget fest und tragen Sie Termine (Anrufe, Veranstaltungen etc.) in Ihren Kalender ein – so integrieren Sie den Aufwand fest in Ihren Tagesplan und können den Erfolgsstatus regelmäßig verfolgen.

2. Ziel und Zweck analysieren: Stecken Sie sich nicht das Ziel, sich mit möglichst vielen Menschen zu vernetzen. Es geht vielmehr darum, sich den eigenen Vorstellungen entsprechend zu positionieren. Überlegen Sie deshalb genau: Zu welchen Personen und Organisationen will ich eine gute Beziehung aufbauen und welchen Zweck verfolge ich damit? Studien zufolge kann ein Mensch zu maximal 150 Menschen intensive Beziehungen unterhalten (Freunde und Bekannte eingeschlossen). Deshalb gilt: Seien Sie wählerisch und sortieren Sie Ihre Kontakte von Zeit zu Zeit neu.

3. Wertschätzung für den Netzwerk-Partner: Auch wenn Sie gerne effizient arbeiten, Zeit sparen und am liebsten schnell einen Vorteil aus Ihren Kontakten ziehen wollen – beim Networking gilt „erst geben, dann nehmen“: Überlegen Sie, wie Sie Ihrem Geschäftspartner nutzen können, statt nur den eigenen Gewinn im Sinn zu haben.

4. Networking-Basics beachten: Behalten Sie die wichtigsten Networking-Regeln stets im Auge, denn Gespräche vorbereiten, Themen-Übergänge elegant gestalten und sich als Experte zu positionieren, will gelernt sein. Für alle, die eigentlich keine Lust auf netzwerken haben, gibt es hier 10 Tipps speziell für Networking-Hasser.

Fazit

Beachten Sie Networking als wichtigen Teil Ihrer PR- und Marketing-Strategie und planen alle Aktivitäten Ihren Unternehmenszielen entsprechend, denn gutes, qualitatives Networking zahlt sich aus!