Von Start-ups lernen: 4 Ideen für jedes Unternehmen

Start-ups gelten als die jungen Wilden in der Wirtschaft: Während sie versuchen, sich am Markt zu etablieren, probieren die Jungunternehmer viel aus. Diese Experimentierfreude ist nur eine klassische Start-up-Eigenschaft, die sich alte Hasen abgucken sollten.

1. Versuch macht klug

"Das haben wir schon immer so gemacht" – ein Satz, der gerne in Unternehmen fällt. Wer festgefahrene Strukturen in der Firma ändern will, stößt oft auf taube Ohren. In Start-ups steht das Ausprobieren neuer Ideen hingegen fest auf der Agenda. Egal, ob es um Produkte, den Vertrieb oder interne Arbeitsprozesse geht: Wagen Sie doch auch mal etwas Neues. Wenn die Idee in der Praxis dann nicht so funktioniert wie gedacht, sollten Sie das dann nicht gleich als Misserfolg, sondern als wertvolle Erfahrung werten. Der Mut zu Fehlern ist elementarer Bestandteil der Start-up-Mentalität und kann auch alteingesessenen Firmen zu Innovationen verhelfen.

2. Ohne Feedback geht nichts

Viele Start-ups entwickeln ihre Produkte erst gemeinsam mit dem Kunden zu einem richtigen Erfolg. Sie nutzen Feedback, um das noch in der Testphase befindliche Produkt zu optimieren. Gleichzeitig ist auch das Feedback der Mitarbeiter essenziell: Jeder, der seine Meinung vortragen will oder eine Idee hat, wird im Idealfall vorurteilsfrei angehört. Davon kann sich so manch ein Unternehmen eine Scheibe abschneiden. Horchen Sie doch auch mal ganz genau hin, was Mitarbeiter und Kunden Ihnen zu sagen haben.

3. Interne Kommunikation im Fokus

Die interne Vernetzung wird bei vielen jungen Unternehmen besonders großgeschrieben. Regelmäßige kurze Stehmeetings, Chatprogramme und eventuell sogar ein Intranet sorgen dafür, dass die Mitarbeiter auf allen hierarchischen Ebenen im regelmäßigen Austausch miteinander stehen. Dadurch schaffen Start-ups Transparenz und verknüpfen die einzelnen Abteilungen besser miteinander. Auf größere Unternehmen lässt sich das zwar nicht immer eins zu eins übertragen, innovative Kommunikationskonzepte können aber auch hier von Vorteil sein.

4. Gute-Laune-Events

Zu guter Letzt sind Start-ups auch für ihre Partymentalität bekannt. Hier können sich KMUs ebenfalls etwas bei der jungen Konkurrenz abschauen. Dazu müssen Sie nicht jede Woche mit den Kollegen um die Häuser ziehen. Mehr Teamevents als die obligatorische Weihnachtsfeier sollten es aber schon sein, wenn Sie den Zusammenhalt stärken wollen. Hier kommt es auf das richtige Maß an. Nutzen Sie beispielsweise kleine Erfolge, um Ihre Mitarbeiter mit einer kleinen Feier oder einem gemeinsamen Ausflug zu belohnen. Manchmal reicht es auch, eine Stunde vor Feierabend eine Kiste Bier für die Abteilung zu sponsern oder zwischendurch ein paar Süßigkeiten auszugeben, um für gute Stimmung zu sorgen.