3 Fehler, die Ihnen beim Influencer Marketing nicht passieren sollten

Influencer Marketing ist für viele alteingesessene Unternehmer noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. Etwas, das sich so schnell entwickelt hat und für das es noch keine festen Regeln gibt, verleitet dazu, Fehler zu machen – und die gehen schnell ins Geld, denn günstig sind die Sprachrohre zur zahlungskräftigen Jugend nicht.

1. Nur auf Followerzahlen achten

Natürlich ist es verführerisch, beim Start ins Influencer Marketing demjenigen einen großen Betrag zu geben, der die meisten Follower hat, und sich dann in der Hoffnung auf einen großen Gewinn zurückzulehnen. So funktioniert das aber so gut wie nie: Von den vielen Abonnenten sind oft nur sehr wenige an dem jeweiligen Produkt interessiert. Vielleicht bleibt der Name bei ihnen hängen, aber Interesse wecken Sie so nicht, wenn die Zielgruppe nicht stimmt. Außerdem sind die erfolgreichsten Influencer teilweise schon sehr verwöhnt, sodass bei unpassenden Aufträgen leicht die Authentizität und die Individualität abhandenkommen. Verschiedene Prominente haben bereits versehentlich den Fehler gemacht, die Anweisungen des Auftraggebers in ihre Social-Media-Posts zu copypasten. So etwas kann eher schaden als nutzen.

2. Sofortige Ergebnisse erwarten

Wenn Sie nicht ein neues Kosmetikprodukt haben, das Sie bei den einschlägigen Schmink-Channels unterbringen wollen, müssen Sie oft ein bisschen Geduld für das Influencer Marketing mitbringen. Einerseits brauchen Sie Muße bei der Suche: Verkaufen Sie Rasierer für Männer, bringt Ihnen ein Channel mit 10.000 Männern, die an Hygieneartikeln interessiert sind, deutlich mehr als ein berühmter Influencer, dessen drei Millionen Follower zwölfjährige Mädchen sind. Suchen Sie lieber nach der passenden Nische und wachsen Sie gemeinsam mit dem passenden Influencer, statt den Fehler zu machen, ganz oben einsteigen zu wollen.

3. Großer Fehler: Mangelndes Vertrauen im Influencer Marketing

Einem Influencer einen Auftrag zu geben, ohne in die Umsetzung hineinzupfuschen, fällt vielen Geschäftsleuten überraschend schwer. Doch die Influencer sind Profis in ihrem Bereich, die wissen, wie sie mit ihren Abonnenten reden müssen. Der Stil wird Sie vielleicht befremden. Verzichten Sie um der Authentizität willen trotzdem auf umfangreiche Briefings. Schauen Sie sich im Vorfeld Videos der infrage kommenden Influencer an, beachten Sie die Publikumsreaktionen und überlegen, ob Sie damit leben können.