Do's and Don'ts im Social Media

Die Mehrzahl an Unternehmen kennen die Bedeutung von Social Media! Jedoch nutzen diese noch nicht bzw. sehr zurückhaltend die komplette Palette an Social Media Aktivitäten. In der Regel informieren sich Interessenten in sozialen Netzwerken über das entsprechenden Produkt oder die Dienstleistung. Dabei sind nicht nur die reinen Produkt- oder Dienstleistungsinformationen von Interesse, sondern auch die Bewertungen dazu. Im Social Media steckt eine Menge Potenzial. Es bietet zum einen wertvolle und ungefilterte Hinweise zu Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens. Denn genau dort befindet sich der ideale Ort für jegliche Markenbotschaften. Beachten Sie dabei einige Dinge:

Do's im Social Media

#Verstehen Sie ihre Zielgruppe

Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest – jedes soziale Netzwerk hat sein eigenes Publikum. Aber im Kern geht es doch nur um eins: Menschen zu verbinden und interessante Inhalte zu teilen. Dabei ist es besonders wichtig zu wissen, wer Ihre Zielgruppe ist. Was tun diese? Wann sind sie online? Welche Interessen hat Ihre Zielgruppe? Hat sich diese möglicherweise verändert?

#Originalität und Begeisterung

In erster Linie sollten Ihre Posts einen gewissen Mehrwert für Ihre Leser darstellen. Es bringt nichts, bereits bekannte News zu posten, die auf jeder Plattform zu lesen sind und auch Ihre Zielgruppe schon längst erreicht haben. Ein Mix aus nützlichen Informationen, Unterhaltung oder auch Branchentipps helfen sich von den Wettbewerbern abzuheben und neue Fans/ Follower zu generieren und diese auch langfristig an sich zu binden. Seien Sie also auf Ihren Social Media-Kanälen aktiv, veröffentlichen Sie keine plumpe Werbung, sondern schaffen Sie spannenden und einzigartigen Content!

#Vorausplanen

Eine gut durchdachte Posting-Strategie ist das A und O. Mit Hilfe eines Redaktionsplans wird der organisatorische Ablauf unterstützt. Somit erhalten Sie einen genauen Überblick über Ihre zukünftigen Veröffentlichungen.

#Testen. Testen. Und noch mal Testen.

Beginnen Sie Ihre Strategie zu testen. Nur so erfahren Sie, wie Ihre Beiträge beim Leser ankommen. Gegebenenfalls kann hier angesetzt werden und die Strategie geändert bzw. angepasst. Die Anzahl an Likes, Interaktionen und erreichten Personen geben einen ungefähren Einblick wie gut die Inhalte sind.

#Umgehende Reaktion

Nehmen Sie Userfeedback ernst, indem Sie eine umgehende Reaktion auf Nutzeranfragen gewährleisten. Laut einer Studie erwarten 53% der Kunden eine Antwort innerhalb von maximal einer Stunde. Auch am Wochenende! Bei Beschwerden sind es sogar 73%.

Don'ts im Social Media

#Keine eigenen Beiträge liken

Ganz klar, Sie halten Ihren selbstgeschriebenen Beitrag für sehr gelungen, sind stolz darauf und möchten diesen auch am liebsten teilen und liken. Aber das würde an der Glaubwürdigkeit des Unternehmens zweifeln lassen. Ermutigen Sie deshalb Ihre Kollegen, den Post zu teilen. Die Kollegen können die Botschaft viel glaubwürdiger nach Außen transportieren.

#Fans/ Follower kaufen

Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis von organischen zu gekauften Fans. Definieren Sie genau die Zielgruppe, wenn Sie Fans kaufen wollen, damit diese auch mit Ihrer Seite interagieren und so zu „echten“ Fans oder Markenbotschaftern werden. Der ausschließliche Kauf von Fans wird sich negativ auf Ihre Reichweite auswirken und kann sogar zu einem Imageverlust führen. Im schlimmsten Fall wird das Unternehmensprofil geschlossen und der zukünftige Zugang verwehrt.

#Vorsicht vor „Trollen“ – keine negativen Kommentare löschen

Das Löschen negativer Kommentare ist eher kontraproduktiv! Sehen Sie es als Chance zu zeigen, dass Sie auch bei negativen Kommentaren einen kühlen Kopf behalten und gekonnt auf diese reagieren. So zeigen Sie, dass Ihr Unternehmen Probleme proaktiv löst und jeder einzelne Kommentar Ihnen am Herzen liegt. Durch eine offene Kommunikation kann Negativ-Feedback in etwas Positives gewandelt werden. Also: Userfeedback ernst nehmen!

#Bespielung aller Kanäle mit identischen Inhalten zur selben ZeitAuf unterschiedlichen Social Media-Kanälen lassen sich verschiedene Zielgruppen vorfinden. Aufgrund des Bespielens aller Kanäle mit identischen Inhalten kann es zur Gefahr des Spammings kommen. Folgt beispielsweise ein Kunde Ihren verschiedenen Social Media-Kanälen wie Twitter, Pinterest, Facebook oder auch Google+, kann der Kunde es womöglich als Spam ansehen, schenkt Ihnen am Ende nicht mehr seine volle Aufmerksamkeit und folgt im schlimmsten Falle dem Kanal nicht mehr. Versuchen Sie ebenso darauf zu achten, dass die User in den unterschiedlichen Kanälen auch unterschiedlich angesprochen werden: Ein und dieselbe Botschaft kann auf Facebook per-Du angesprochen werden, auf XING jedoch per-Sie.

Mein Fazit für Sie: Verstehen Sie Social Media als einen Dialog – ein Gespräch zwischen Ihnen und Ihrer Zielgruppe. Bauen Sie die Loyalität zu Ihrem Unternehmen aus, vergrößern Sie die Bekanntheit Ihrer Produkte und lassen Sie Ihre Kunden zu Markenbotschaftern werden, die Ihre persönliche Geschichte erzählen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Testen und vielleicht berichten Sie mir auch von Ihren Erwartungen.

Profilbild von Marco  Frazzetta
Marco Frazzetta

ist seit über 10 Jahren als Geschäftsführer von mehreren Unternehmen im Internet tätig. In dieser Zeit sammelte er umfassende Erfahrungen in den Bereichen SEA, SEO, Affiliate Marketing und weiteren Online Marketing Methoden. Nach der Veräußerung eines Unternehmens im Hosting-Bereich Ende 2011, widmet er sich voll und ganz der SEO-Küche und seinen über 70 Online Marketing Beratern.

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