Scroll-Stopper für Aufmerksamkeit im Social Media Marketing

Social Media hat sich entwickelt. Früher wurden die Plattformen meist nur von jungen Menschen genutzt und die reifere Zielgruppe begnügte sich hauptsächlich mit der Beobachterrolle. Das ist jedoch nicht mehr so. Social Media ist zu Hauptkommunikationsmittel vieler Menschen geworden und ist aus dem Alltag nicht mehr weg zu denken.

Die Zeit, die die Menschen in sozialen Netzwerken verbringen, wird den Umfang von TV schon bald übersteigen. Social Media nimmt schon jetzt ca. ein Drittel der online verbrachten ein. Was aber bringt diese Entwicklung für Unternehmen an Herausforderungen mit sich?

Social Media ist professionell geworden und somit ist auch der Anspruch der Nutzer an die Inhalte deutlich gestiegen, bei gleichzeitig gesunkener Aufmerksamkeitsspanne. Die Herausforderung für Unternehmen ist, im Newsfeed der Nutzer überhaupt aufzufallen. Die eigenen Posts konkurrieren mit denen anderer Unternehmen und den Beiträgen von Freunden. Wie also erreiche ich, dass sich ein Nutzer, der gerade gelangweilt in der U-Bahn auf dem Weg in den Feierabend über sein Smartphone wischt, überhaupt mit meinen Posts beschäftigt? In dem man so genannte Scroll-Stopper kreiert!

Gemeint ist, dass ein Nutzer, dessen Aufmerksamkeitslevel gerade nahe am Nullpunkt angelangt ist, an der Stelle des Posts aufhört zu wischen, um sich mit den Inhalten beschäftigt.

So schaffen Sie Scroll-Stopper:

1. Auf den Punkt kommen

Die meisten Bilder von Unternehmen sind viel zu komplex und können von den Nutzern nicht auf die Schnelle verarbeitet werden. Es muss möglich sein, innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde zumindest oberflächlich die Botschaft eines Posts wahrzunehmen. Das geht nur, wenn das Wesentliche, um das sich ein Bild dreht, sofort ins Auge springt.

Botschaften müssen simpel sein, um verstanden zu werden.

2. Der Bildausschnitt

Der Bildausschnitt muss so klein gewählt sein, dass keine Unnötigen Details ablenken. Social Media funktioniert fast ausschließlich mobil. Da die Bilder automatisch kleiner angezeigt werden, als auf dem Desktop gilt es, das Wesentliche eines Bildes möglichst so groß darzustellen, dass es einem Nutzer direkt ins Auge fällt. Gerade bei Produkten, wie Schmuck oder Brillen ist dies eine Herausforderung.

Der Fokus liegt auf der Brille.

3. Hintergründe dürfen nicht ablenken

Hintergründe müssen sich vom Fokuspunkt des Bildes abheben. Idealerweise jedoch so, dass sie den Fokus vom Wesentlichen nicht aus Versehen ablenken. Dies kann bei sehr knalligen Hintergrundelementen passieren. Am einfachsten erreicht man das Ziel, in dem die Hintergründe heller sind als der Fokus des Bildes. Auch eine Unschärfe lenkt den Blick automatisch auf das Produkt. 

4. Einfache Botschaft

Ein Bild muss einfach zu verstehen und bequem zu konsumieren sein. Das ist dann der Fall, wenn die Botschaft zumindest oberflächlich allein über das Bild transportiert werden kann. Es geht nicht um eine genaue Aussage. Da die Nutzer jedoch erst das Bild eines Posts und bei Interesse erst den dazugehörigen Text lesen, sollte das Bild auch ohne Text verstanden werden können.

5. Inspirieren

Eine gewisse Ästhetik ist immer wichtig. Social Media Bilder sollten immer eine kleine Geschichte erzählen oder zumindest optisch sehr ansprechend wirken. Die Nutzer haben sich an ein Bildniveau gewöhnt, dem man als Unternehmen auch immer gerecht werden sollte. 

6. Text

Der Text dient eigentlich nur als Unterstützung für das Bild. Daher gilt auch hier: Weniger ist mehr. Eine einfache Sprache und auf den Punkt erreicht mehr als ein langer Text, den keiner liest.

Profilbild von Helge Ruff
Helge Ruff

ist Gründer und Geschäftsführer der Social Media Agentur 1-2-social aus München. Gemeinsam mit seinem Team betreut er Unternehmen wie KFC Deutschland, Redbull, NBCUniversal, RTL2 YOU oder Constantin Film, sowie Versicherungskonzerne, Energieerzeuger oder Automobilmarken. Die Agentur bietet Unternehmen nicht nur strategische Unterstützung in Social Media, sondern übernimmt unter anderem die Content-Erstellung, Community Management, Kampagnen-Konzeption, sowie die Schaltung von Social Ads.Im Bereich Social Media ist Helge Ruff zu Hause und nutzt diese Form der Kommunikation für Unternehmen bereits seit dem Facebook die Unternehmensseiten eingeführt hat.

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