Social Media PR: So nutzen Sie Facebook, Pinterest, Medium und Co. effektiv für Ihre PR-Botschaften

“Dialog spielt nur eine Nebenrolle in der Social Media PR”, zu diesem ernüchternden Ergebnis ist die renommierte PR-Agentur komm.passion in einer kürzlich veröffentlichten Studie gekommen. Noch immer nutzen viele Unternehmen Social Media als einen Kanal, in dem die Kommunikation nur in eine Richtung verläuft und lassen dabei viel Potenzial liegen.

Dabei bringt die richtige Verbindung von Öffentlichkeitsarbeit und Social Media eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich.

1. Neue Möglichkeiten für Ihre PR-Inhalte

Social Media-PR ist keine Presse-Kommunikation, zumindest nicht primär. Die Social Media-Kanäle bringen die PR-Botschaften direkt in die Öffentlichkeit.

Dadurch bieten Ihnen die Social Media ganz neue Wege für die Öffentlichkeitsarbeit und die Verbreitung Ihrer Unternehmens-News.

Anstatt den Umweg über Journalisten und Redaktionen bei der Veröffentlichung Ihrer PR-Inhalte zu gehen, können Sie Ihren Content gezielt auf den Social Media-Netzwerken veröffentlichen. Gleichzeitig können Sie sich die individuellen Besonderheiten der einzelnen Netzwerke zu Nutze machen, um Ihre Reichweite nachhaltig zu erhöhen und Ihre Zielgruppe ohne große Streuverluste zu erreichen.

Social Media-Kommunikation ist Content-Kommunikation. Relevante Inhalte sind die Währung im Social Web. Nur das, was relevant, nützlich und unterhaltsam ist, wird gelesen, geliked und geteilt. Stellen Sie Unternehmens- und Produktinformationen immer in den Kontext nützlicher und relevanter Inhalte:

  • Geben Sie Tipps und Ratschläge, die Ihren Kunden wirklich helfen.
  • Erzählen Sie spannende Geschichten.
  • Berichten Sie über aktuelle Trends und Entwicklungen in Ihrer Branche.
  • Verwerten Sie Inhalte und Bilder aus anderen Kommunikationsmedien, wie zum Beispiel Blogbeiträgen, Fachbeiträgen, Whitepapers, Newslettern, E-Mail-Kampagnen und Pressemitteilungen oder FAQ aus dem Vertrieb und Support. So können Sie bestehende Kommunikationskampagnen mehrfach verwerten und geben Ihren Inhalten mehr Sichtbarkeit und Reichweite.  

Nutzen Sie die Social Media-Kanäle nicht nur für das Teilen von eigenen Inhalten, sondern kombinieren Sie Ihre Inhalte nach der 2-3-5 Regel: 2 persönliche Inhalte + 3 “werbliche” Inhalte + 5 kuratierte Inhalte aus anderen Quellen.

Durch kontinuierliche Aktivität mit informativen Beiträgen, wird es Ihnen schnell gelingen, Ihre Social Media-Kanäle aufzubauen und mit Fans und Followern zu füllen.

Sie können Ihre Social Media-Beiträge und Tweets so gestalten, dass diese - beispielsweise als Link-Posts - einen Backlink beinhalten. So werden die sozialen Netzwerke zu einem wertvollen Rückkanal zu Ihrem Corporate Blog bzw. zu gezielten Landingpages, Ihrem Newsroom oder Ihrer Website. Sogar zur Leadgewinnung können Sie die Social Media nutzen, wenn Sie nützliche downloadbare Materialien wie Studien, E-Books oder Whitepaper anbieten.

Bei der Social Media-PR sind nicht nur die Platzhirsche Twitter und Facebook von Bedeutung. Gerade auf Nischen-Netzwerken und Special-Interest-Communities können Sie Ihre Zielgruppe effektiv mit Ihren PR-Inhalten erreichen.

Mein Tipp: Denken Sie neben den Standard-Netzwerken deshalb auch über eine Ausweitung Ihrer Social Media-Kanäle nach. Je mehr Kanäle Sie für das Seeding Ihrer Inhalte nutzen, desto mehr potentielle Leser lassen sich erreichen:

  • Generelle Netzwerke: Twitter, Facebook, Google+
  • Für die B2B-Kommunikation: XING, LinkedIn
  • Visuelle Kanäle: YouTube, Pinterest, Instagram, Flickr
  • Blog-Netzwerke: Medium, Tumblr, Pulse
  • Journalisten: torial, Presseportale
  • Content-Netzwerke: Slideshare, Scribd, Issue
  • Messenger: WhatsApp, Snapchat

Damit Sie wissen, welche Netzwerke sich für Sie lohnen und Ihre Social Media-PR gezielt an Ihre Zielgruppe richten können, ist der erste Schritt daher eine genaue Zielgruppenanalyse:

  • Wo sind Ihre Kunden im Internet zu finden?
  • Welche Plattformen und Social Media nutzen diese zur Informationsbeschaffung?
  • Welche Kanäle nutzen sie zur Kommunikation?
  • Wie kommunizieren Ihre Kunden auf dem jeweiligen Kommunikationskanal?

2. Social Media-PR ist multimedial

Die Bedeutung von Bildern und Videos in der Social Media-PR kann gar nicht genug betont werden.

Ein Beispiel: Auf Facebook machen Videos zwar nur 0,9 % aller Beiträge aus, sorgen aber für 7,15 % der Gesamtreichweite aller Facebook-Postings. Zusätzlich wird ein Video von Facebook automatisch beim Durchscrollen des News-Feeds abgespielt.

Gemäß einer Studie von news aktuell erzielen Pressemitteilungen mit Bildern doppelt so hohe Klickraten wie Pressemitteilungen aus reinem Text, Pressemitteilungen mit Videos erzeugen sogar 270 % mehr Aufrufe.

Aufmerksamkeit ist Ihrer PR-Botschaft mit einem kurzen Video also garantiert. Dank Tools wie Moovly oder Piktochart, lassen sich kurze Image-Filme selbst produzieren und veröffentlichen. Beachten Sie bei Videoproduktionen für Social Media vor allem eins: Authentizität kommt vor Qualität.

Sie können Videos beispielsweise gezielt für das Social-Recruiting einsetzen oder Ihren Kunden und Interessenten einen authentischen Einblick in Ihren Unternehmensalltag bieten. Das schafft Vertrauen und erhöht die Kundenbindung.

Neben Videos eignen sich auch Infografiken und Bilder hervorragend dazu, mit Ihrer PR-Botschaft eine höhere Reichweite zu erzielen. So haben visuelle Inhalte eine 140 % höhere Interaktionsrate als reine Text-Postings.

Das liegt vor allem daran, dass unser Gehirn visuelle Inhalte deutlich schneller erfassen und verarbeiten kann. Die richtige Botschaft in Kombination mit einem visuellen Eyecatcher sorgt also dafür, dass Ihre PR-Botschaft deutlich länger im Gedächtnis Ihrer Follower bleibt.

Insbesondere Netzwerke wie Flickr, Instagram oder Pinterest eignen sich nicht nur für übliche “Pressebilder”, sondern auch für Sharepics, Checklisten, Memes, und Infografiken.

Aber auch auf Facebook und Twitter können Sie Ihre Beiträge als Bild-Post oder Foto-Post teilen. Im Vergleich zum Link-Post lassen sich so mehr Bilder und Variationen für die geteilten Beiträge generieren. Auch haben Bild-Post-Formate den Vorteil, dass die Bilder automatisch in die Media-Gallerie bzw. die Foto-Alben der Netzwerke geladen werden und so auch für die Follower langfristig im Zugriff bleiben.

Tools für visuelle Elemente in Ihrer Social Media PR

Mit diesen Tools können Sie Ihre Social Media einfach und schnell mit visuellen und multimedialen Elementen versehen:

Canva: Mit Canva wird die Gestaltung von Social Media-Grafiken oder Pressebildern zum Kinderspiel – auch ohne Grafik-Designer. Canva liefert Ihnen viele gute und nützliche Vorlagen inklusive Gratisinhalten, um die Erstellung von Bildern zu erleichtern. Zusätzlich können Sie auch eigene grafische Elemente bei Canva hochladen.

Piktochart: Piktochart eignet sich besonders gut zur Erstellung von Infografiken. Infografiken sind in den sozialen Netzwerken besonders beliebt, weil viele nützliche Informationen anschaulich zusammengefasst werden können.

Powtoon: Mit Powtoon lassen sich Videos kinderleicht erstellen. Wenn Sie ein Erklär-Video erstellen möchten, dann ist Powtoon genau das richtige für Sie.

Flickr: Flickr ist nicht nur eine Foto-Community sondern auch eine der größten Bilddatenbanken für Bilder mit der Creative Common CC0 Lizenz, d.h. die Bilder sind frei von Urheberrechten und dürfen von Ihnen kostenlos sogar kommerziell verwendet werden. Neben Fotos sind hier auch Vektorgrafiken, Illustrationen und Videos zu finden.

3. Social Media-PR - Welches Content-Format ist für welches Netzwerk geeignet?

Einen, geschweige denn mehrere Social Media-Accounts zu etablieren und regelmäßig mit abwechslungsreichen Inhalten zu bespielen, kostet viel Zeit. Doch der Aufwand lohnt sich: laut Forbes-Magazin kann eine konsistente, wöchentliche Veröffentlichung von Social Media-Content zu einer Verdreifachung des Website-Traffics führen.

Um möglichst viele Leser in den unterschiedlichen Social Media zu erreichen, empfiehlt sich eine jeweils individuelle Ansprache und vor allem die Wahl des richtigen Content-Formats für Ihre PR-Inhalte:

Facebook & Google+

Nutzen Sie Facebook und Google+ dazu, Ihre Blogartikel, Fachbeiträge und auch Online-Pressemitteilungen zu teilen. Viele Mittelständische Unternehmen nutzen Ihre Auftritte auf Facebook und Google auch gezielt zur Anwerbung von Auszubildenden und Fachkräften (Social Recruiting).

Twitter

Twitter ist nicht bloß ein Kurznachrichtendienst, es ist auch eine große Suchmaschine und bestens dafür geeignet, Ihre aktuellen Unternehmens-News in Form von kurzen Nachrichten-Häppchen zu kommunizieren. Setzen Sie Ihre Keywords als #Hashtags, um die Nachrichten besser auffindbar zu machen. Nutzen Sie Trending Hashtags, um Ihre Beiträge aktuellen Diskussionen zuzuordnen. So können Sie aus Ihren Neuigkeiten viele unterschiedliche Tweets erstellen und Ihren Channel mit abwechslungsreichem Content füllen. Seitdem Twitter seine Tweet-Länge von 140 Zeichen auf 280 Zeichen erhöht hat, haben Sie noch mehr Platz für Ihre PR-Inhalte.

XING & LinkedIn

Die Business-Netzwerke XING und LinkedIn eignen sich hervorragend zur B2B-Kommunikation. So hat XING beispielsweise über 85.000 Regional- und Fachgruppen, in denen Sie Ihre Zielgruppe finden und mit denen Sie Ihre PR-Inhalte teilen und sich über neueste Entwicklungen in Ihrem Geschäftsbereich austauschen können. Auch in den Business-Netzwerken gilt: Den Erfolg bringen Diskussionen und die Interaktion mit der Community.

Flickr, Pinterest, Instagram, Tumblr

Teilen Sie Ihre Bilder auf Flickr, Pinterest oder Instagram. Geschäftszahlen oder besondere Statistiken, die Sie gerne mit Ihren Kunden, Lesern und Journalisten teilen möchten, können beispielsweise als Infografik aufbereitet und auf den Foto-Communities geteilt werden.

Auch Tumblr ist hervorragend für die Verbreitung visueller Inhalte geeignet und gehört zu den größten sozialen Netzwerken weltweit - mit einer immer größer werdenden Nutzerschaft in der DACH-Region.

Medium, Tumblr, Bloglovin’, Reddit & Torial

Neben den großen bekannten Netzwerken, gibt es zahlreiche spezialisierte Netzwerke, die aber für bestimmte Zielgruppen oder Themen interessant sind, z.B. Torial für Journalisten. Über redaktionelle Netzwerke wie Medium, Tumblr oder Bloglovin’ können Sie vor allem Ihre Blogbeiträge, Fachbeiträge und Kampagnen komplett oder auszugsweise syndizieren, um den Inhalten eine größere Reichweite zu verleihen. Über Reddit lassen sich vor allem Special-Interest-Communities sehr gut erreichen.

Presseportale

Presseportale gehören zwar nicht zu den klassischen Social Media-Netzwerken, sind aber eine wichtige Ergänzung für Ihre Social Media-PR. Über Presseportale haben Sie die Möglichkeit, Ihre Unternehmens- und Produktinformationen direkt an Ihre Kunden und Interessenten zu kommunizieren.

Gemeinsam mit der Veröffentlichung über Ihre Website und Social Media-Portale erhöht die Publikation von PR-Meldungen über Presseportale die Reichweite Ihrer Inhalte um ein Vielfaches. Mehr Informationen zur Reichweite und den Möglichkeiten von Presseportalen für Ihre Social Media-PR finden Sie im Presseportal-Report.

4. Individualisieren Sie Ihre Social Media-Inhalte

Abgesehen von einem Fokus auf unterschiedliche Content-Formate, hat jedes Netzwerk seine eigene Sprache, bevorzugt andere Inhalte und die Mitglieder sind zu unterschiedlichen Zeiten aktiv. 

Um möglichst viele Leser in den unterschiedlichen sozialen Netzwerken mit Ihren PR-Beiträgen zu erreichen, sollten Sie diese Besonderheiten berücksichtigen:

  • Twitter-Nutzer tweeten beispielsweise vormittags besonders fleißig, während Facebook-Nutzer eher abends aktiv sind.
  • Auf Google+ erreicht man mit längeren Kommentare eine höhere Interaktionsrate, als auf Facebook. Dort bevorzugt man eher kurze Nachrichten mit einem klaren Call-to-Action.
  • #Hashtags funktionieren auf Instagram, Twitter und Tumblr sehr gut, während diese auf Facebook sogar zu einer niedrigeren Interaktionsrate führen können.
  • @Handles wiederum erlauben Ihnen, andere Personen oder Unternehmen mit Ihren Kommentaren direkt anzusprechen und so die Reichweite Ihrer Beiträge zusätzlich zu steigern. Handles werden aber nicht von allen Netzwerken unterstützt.

Eine komplette Übersicht der Do’s-&-Dont’s auf den einzelnen Netzwerken gibt es in dieser kurzen Infografik und im kostenlosen Social Media-Ratgeber:

5. Organisieren Sie Ihre Social Media-PR mit Automatisierungs-Tools

Gerade wenn es darum geht, eine große Anzahl von Social Media-Accounts zu verwalten, liegen die Vorteile von Social Media-Automation auf der Hand. Sie können Ihre Inhalte viel schneller, gezielter und einfacher auf Ihren Netzwerken veröffentlichen.

Außerdem stellen Sie so einen konsistenten Content-Stream auf Ihren sozialen Kanälen sicher. Posten Sie Ihre Unternehmens-News beispielsweise immer am selben Wochentag und zur selben Uhrzeit, macht Sie das für Ihre Follower berechenbar. Und das im besten Sinne: Ihre Leser merken sich, wann Sie neue Infos teilen und besuchen Ihre Seite gezielt zu diesen Zeiten.

Darüber hinaus hilft Ihnen Social Media-Automation, Ihre PR-Inhalte mit möglichst vielen Fans und Followern zu teilen. So können Sie Ihre Postings planen und zu den besten Zeiten auf den einzelnen Netzwerken teilen.

Die größte Gefahr bei der Social Media-Automatisierung besteht darin, dass Ihre Beiträge durch die Automatisierung den menschlichen Touch verlieren können. Denn viele Automatisierungs-Tools posten denselben Inhalt in derselben Form auf allen verbundenen Netzwerken. Doch schlecht formatierte Beiträge erzielen weniger Interaktion und Reichweite als individuell optimierte Beiträge mit persönlichen Kommentaren.

Zu viele Posts und Wiederholungen können ihre Follower darüber hinaus nerven oder gar als Fans vergraulen.

Deshalb gibt es bestimmte Regeln, an die Sie sich bei der Social Media-Automatisierung halten sollten:

  • Teilen Sie nur Inhalte, die relevant für Ihre Zielgruppe sind
  • Automatisieren Sie das Planen und Teilen Ihrer Inhalte nach den besten Zeiten der jeweiligen Netzwerke.
  • Teilen Sie Ihre Inhalte wiederholt, aber maßvoll und in der angemessenen Frequenz für jedes Netzwerk.
  • Teilen Sie Ihre Beiträge auf allen geeigneten Social Media-Netzwerken, aber nutzen Sie Automatisierungstools, die eine individuelle Anpassung der Beiträge pro Netzwerk ermöglichen. Passen Sie Formate und Kommentare den Besonderheiten der einzelnen Kanäle an.

Setzen Sie Social Media Automatisierung ein, um manuelle Routineaufgaben zu unterstützen und so mehr Zeit für den persönlichen Dialog zu gewinnen.

Fazit

PR und Social Media ergänzen sich ideal: Social Media profitieren von gut aufbereiteten und recherchierten Inhalten aus der PR und die PR wiederum durch die Nähe der Social Media zu Kunden, Interessenten und Lesern.

Social Media-PR sorgt für eine größere Themenvielfalt Ihrer PR-Inhalte, ist multimedial einsetzbar und ermöglicht die weitreichende Verbreitung zielgruppengerechter Inhalte über viele verschiedene Kanäle hinweg.

Tools zur intelligenten Social Media-Automatisierung sind angesichts der zunehmenden Anzahl und Bedeutung der sozialen Netzwerke für Ihre Unternehmenskommunikation unerlässlich und sparen Zeit und Ressourcen. Von daher sollten Sie Automatisierungstools einsetzen, die Sie bei der Content-Planung und Verteilung unterstützen und trotzdem eine individuelle Anpassung Ihrer PR-Inhalte für eine persönliche Ansprache Ihrer Community ermöglichen.

Mehr Tipps und Informationen im kostenlosen Leitfaden Social Media-PR

Profilbild von Tobias Fischer
Tobias Fischer

ist zuständig für Online-PR, Social Media- und Content-Marketing bei der ADENION-GmbH. Die Online-Dienste der ADENION GmbH unterstützen Unternehmen und Agenturen bei der täglichen Kommunikationsarbeit in den digitalen Medien. PR-Gateway, Blog2Social und CM-Gateway ermöglichen eine einfache und schnelle Verteilung von Pressemitteilungen, Social Media News, Blogartikeln, Bildern und Dokumenten an Presseportale, Blogs, Newsdienste und Social Media.

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