Social Media für B2B- und B2C-Unternehmen: Die Unterschiede
31/03/2016 06:44

Social Media für B2B- und B2C-Unternehmen: Die Unterschiede

Um Zielgruppen richtig anzusprechen, sollten Unternehmen Social Media dort betreiben, wo nicht nur Endkunden, sondern auch Geschäftskunden aktiv sind. Auch für den B2B-Bereich eigenen sich Facebook, Twitter, Instagram und Co., um Aktionäre mit dem richtigen Content an ihre Marke zu binden. Allerdings funktioniert die Kommunikation hier etwas anders als im B2C-Bereich.

Social Media für B2C setzt auf Emotionen

Egal, ob im B2B- oder im B2C-Bereich: Bei der Nutzung von Social Media im unternehmerischen Kontext geht es um die Verwirklichung von klar definierten Unternehmenszielen. Diese sind in der Business-to-Consumer-Welt natürlich anders als im Business-to-Business-Bereich. Im B2C-Bereich wirkt sich die Präsens in den Social-Media-Kanälen auf die Stärke der Marke und die Online-Reputation aus. Unternehmen können hier auf die persönlichen Interessen ihrer Zielgruppe eingehen und auf eine emotionale sowie unterhaltende Ansprache setzen. Laut einer Statista-Studie betreiben auch bereits 65 Prozent aller B2C-Unternehmen weltweit Social-Media-Marketing. Bei den B2B-Unternehmen sieht es noch ganz anders aus.

Social Media für B2B bringt Fakten auf die Agenda

Nur 30 Prozent der befragten Unternehmen im B2B-Bereich nutzen Social Media. Dabei birgt die Nutzung von sozialen Netzwerken für B2B-Unternehmen ebenfalls jede Menge Potenzial. Durch Community Management können Sie auf Facebook oder Twitter beispielsweise in den direkten Kontakt mit Ihren Geschäftskunden treten und diese somit stärker an Ihre Marke binden. Anders als im B2C-Bereich zeichnen sich gute B2B-Inhalte jedoch weniger durch Emotionen als vielmehr durch Zahlen und Fakten aus.

Unterschiedliche Zielsetzungen – gleiche Mittel

Egal, ob Sie End- oder Geschäftskunden enger an Ihr Unternehmen binden und umfassender informieren wollen: Die Nutzung von Social Media überzeugt in beiden Bereichen. Dafür müssen Sie nicht zwangsläufig mehrere Profile auf Twitter, Facebook oder Instagram anlegen. Spielen Sie Ihren unterschiedlichen Interessengruppen schlicht stets die passenden Informationen zu. Wichtig ist dabei, sich vor der Kommunikation über die Ziele klar zu werden und deren Erreichung mittels Analyse und Monitoring kontinuierlich zu überwachen.