Social Media03.03.16Drucken
Neue Facebook-Reactions: Was Marketing-Experten wissen müssen

Neue Facebook-Reactions: Was Marketing-Experten wissen müssen

Mit den neuen Facebook-Reactions gibt es für User nun nicht mehr nur die Möglichkeit, Inhalte mit "Gefällt mir" zu markieren. Neue Emojis ermöglichen es ab sofort auch, Gefühle wie "Love", "Sad" oder "Angry" auszudrücken. Von dezidierterem Feedback bis hin zu einer genaueren Konkurrenzanalyse bieten sich für Marketing-Experten hiermit interessante neue Möglichkeiten.

Von "Angry" bis hin zu "Wow": Das sind die neuen Facebook-Reactions

"Nicht jeder Moment, den du teilen möchtest, ist glücklich. Manchmal möchte man auch etwas Trauriges oder Frustrierendes teilen", schrieb Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zum Launch der neuen Facebook-Reactions in einem Video-Post. Neben dem berühmten Like-Daumen gibt es daher nun fünf neue Emojis, mit denen sich Gefühle wie Begeisterung, Wut oder Trauer ausdrücken lassen.

Den schon oft geforderten "Dislike"-Button hielt Zuckerberg für keine gute Idee. So könne man nicht erkennen, ob der Unmut dem Posting selbst oder dem User gelte. Die Facebook-Reactions sollen hingegen für mehr Klarheit sorgen. Und tatsächlich bieten sie Marketing-Experten spannende neue Möglichkeiten, mit Usern zu interagieren und die Konkurrenz besser zu beobachten.

Die Zielgruppenansprache bleibt ungenau

In Hinblick auf die Zielgruppenansprache sorgen die neuen Facebook-Reactions jedoch vorerst nicht für ein genaueres Targeting. Laut Reuters macht Facebook bei der Werbung, die bei den Usern im Newsfeed erscheint, keinen Unterschied, ob diese mit einem "Love" oder einem "Angry" bewertet wurde. Die konkretere Ausarbeitung seiner Analyse-Tools verschiebt der Internet-Gigant auf später und verweist Marketing-Experten bisher noch auf die altbekannten Tipps.

Die Konkurrenzanalyse wird spannender

Für die meisten Marketing-Experten sind die neuen Facebook-Reactions dennoch eine mehr als spannende Neuerung. Durch die dezidiertere Möglichkeit, Gefühle auszudrücken zu können, können Facebook-Fans nun besser mit einem Unternehmen in Kontakt treten.

Dabei können Sie aber auch negative Emotionen abfangen. Ein User, der seinem Unmut auf Facebook Luft machen kann, wird wahrscheinlich keine negative Kundenbewertung mehr auf Ihrer Homepage hinterlassen. Wichtig hierfür: Sie müssen die Kunden auf Ihrer Facebook-Seite über technische Komplikationen informieren.

Weiterhin ist es für Sie als Unternehmer auch spannend zu sehen, wie genau Fans auf die Posts Ihrer Konkurrenten reagieren. Dazu können Sie zu jeder beliebigen Facebook-Unternehmensseite gehen und sich mit einem Klick aufschlüsseln lassen, wer wie auf einen Post reagiert hat. Nutzen Sie dieses Wissen für die Verbesserung Ihrer eigenen Inhalte.

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