Die wichtigsten Entwicklungen im Mobile SEO 2017

Mobile SEO, die Suchmaschinenoptimierung mit dem Blick auf Smartphones, wird 2017 noch wichtiger als zuvor. Denn Google wird den Mobile Index, der mobilgerechte Webseiten belohnt, zum Hauptindex für das Ranking von Websites machen. Welche Herausforderungen kommen 2017 auf Ihre Mobile SEO zu?

Geschwindigkeit ist bei der Mobile SEO 2017 Trumpf

Schon bald steht für Google nicht mehr die Desktop-Version Ihrer Webseite im Vordergrund, sondern die Mobilversion. Dennoch werden beide erfasst. Es ist daher zu erwarten, dass es sich negativ auswirkt, wenn Ihre Mobilseite deutlich längere Ladezeiten aufweist als die klassische Seite für Desktop-Geräte. Oder im Worst Case über gar keine mobil optimierte Ansicht verfügt. Denn wer mit Mobilgeräten surft, ist häufig gerade unterwegs und hat entsprechend wenig Muße, lange auf den Aufbau einer Seite zu warten.

Um das Tempo in der Online-Welt zu erhöhen, hatte Google 2016 eigens das AMP-Projekt ins Leben gerufen. "AMP" steht für "Accelerated Mobile Pages" (deutsch etwa: "Beschleunigte Mobil-Webseiten") und stellt eine Technologie bereit, die bis zu 85 Prozent schnellere Ladezeiten von Webseiten auf Mobilgeräten ermöglichen soll. Seiten mit AMP-Technik erhalten im Google-Ranking Pluspunkte, weshalb AMP in der Mobile SEO 2017 sicher eine große Rolle spielen wird.

Machen Sie es Ihren Besuchern bequem

Fast alle großen Handelsunternehmen und Dienstleister bieten den mobilen Surfern eigene Apps an, mit denen das Angebot bequemer aufgerufen und genutzt werden kann. Zwischen diesen mehr als 1,5 Millionen Apps, die mittlerweile zur Verfügung stehen, aufzufallen, stellt eine weitere Herausforderung für die Mobile SEO dar. Inzwischen hat sich die eigene SEO-Disziplin der App Store Optimization (ASO) herausgebildet, die von Meta-Daten über Screenshots und User-Bewertungen bis zum Icon die nötigen Faktoren optimiert, um in den App Stores richtig aufgestellt zu sein.

Voice Search macht die Suchanfragen noch differenzierter

Noch immer kommt es bei der Kommunikation mit Sprachsystemen wie Siri, Cortana oder Alexa zu allerlei Missverständnissen. Doch die digitalen Assistenten lernen schnell, und so werden auch immer mehr Suchanfragen eingesprochen statt eingetippt. Mit der Folge, dass aus einzelnen Keywords oder kleinen Wortkombinationen ausformulierte Fragen werden. Wenn es Ihrer Mobile SEO gelingt, auch für dieses Suchverhalten die richtigen Inhalte zu liefern, dürfte sie 2017 zu den Vorreitern gehören.