Diese 3 SEO-Trends für 2017 sollten Sie jetzt schon kennen

Die Optimierung von Websites für Suchmaschinen verändert sich laufend. Auch für 2017 zeichnen sich jetzt bereits SEO-Trends ab, die einiges an Arbeit erfordern. Die drei wichtigsten Trends stellen wir Ihnen hier vor.

1. Strukturierte Daten

Es ist ein Mehraufwand, der sich aber durchaus lohnt: Zu den SEO-Trends 2017 zählt die Einbindung strukturierter Daten bzw. Schemata, die die Inhalte der Seiten für die Suchmaschinen leichter erkennbar machen. Bei manchen Vorschlägen auf Suchanfragen findet man die kurzen, hilfreichen Informationen bereits: So können bei Events etwa Orte und Daten, bei Filmen Schauspieler, Regisseur, Erscheinungsjahr und ein Inhaltsteaser, bei Rezepten die Namen, die Dauer und die Kalorienzahl in den Snippets angegeben sein. Das lässt sich beliebig auf jeden Bereich übertragen. Die Implementierung strukturierter Daten hilft beim Anlegen eines sauberen Quellcodes, ist suchmaschinenfreundlich und wird auch von Nutzern oft mit höheren Klickzahlen belohnt.

2. SEO-Trends 2017: Die Suchmaschinen lernen

Suchmaschinen verfügen inzwischen über eine künstliche Intelligenz, die eigenständig lernfähig ist. Bei Google heißt sie RankBrain und ist imstande, von bestimmten Suchanfragen auf mit ihnen verwandte Anfragen zu schließen. Die Suchmaschinen registrieren die Reaktionen der Nutzer: Sind sie zufrieden mit den angezeigten Ergebnissen oder suchen sie weiter? Diese neuen Informationen werden mitverarbeitet und stehen zukünftig zur Verfügung. Entsprechend ist einer der SEO-Trends 2017, möglichst viele Informationen zu einem Thema zu bieten, um auch die unter den Ergebnissen mitangezeigten verwandten Suchanfragen abzudecken. Auch dürfen und sollen jetzt gern Synonyme verwendet werden, die die Maschine als solche erkennt und die den Text deutlich angenehmer zu lesen machen.

3. In Sekundenschnelle: AMP

Accelerated Mobile Pages sorgen dafür, dass die Inhalte deutlich schneller beim Nutzer ankommen: Die Seiten werden stark komprimiert ausgegeben und laden sofort. Die Nutzer sehen direkt die Bilder und können die Texte lesen, während erst danach im Hintergrund das JavaScript geladen wird. Die Optimierung eignet sich für Blogs und Ratgeberseiten, weniger für Webshops, und bietet sich speziell für mobile Endgeräte an. Und da sich die Geschwindigkeit, mit der eine Seite lädt, direkt auf das Ranking auswirkt, können Sie mittels AMP Ihre Position in den Ergebnissen deutlich verbessern.