Digitale Transformation •

Digitale Transformation? Aber richtig!

Mit Blick auf die digitale Transformation, hat das Team Dexperty, die Digitalexperten der Messe Frankfurt, den deutschen Unternehmen auf den Zahn gefühlt. An der Studie „Digital Business Transformation“ haben zu gleichen Teilen mehr als 600 Marketing- und IT-Entscheider aus einem repräsentativen Panel des Marktforschungsunternehmens INNOFACT AG teilgenommen. Niemanden dürfte überraschen, dass die befragten Kleinunternehmer die Bedeutung der Digitalisierung für ihr Unternehmen als recht gering betrachten. Genau genommen sehen nur 43 Prozent das Thema als besonders wichtig an. Im mittelständischen Bereich sind das schon 56 Prozent und 67 Prozent der großen Unternehmen setzen das Thema auf ihre Tagesordnung.

Risiken und Nebenwirkungen der digitalen Transformation

Die Umfragewerte verdeutlichen die Situation und auch die Problematik der Unternehmen, wenn es um das Thema Digitale Transformation geht. Vor allem im Marketing gibt es bei vielen schlichtweg keine Strategien zur Umsetzung; trotz steigender Digital-Budgets. Insbesondere die mittelständischen Unternehmen haben hier Nachholbedarf. Als Hauptantrieb für die Digitalisierung sehen die Befragten vor allem neue Geschäftschancen, den technologischen Wandel und die veränderten Kundenanforderungen.

Der digitale Wandel stellt jedoch auch eine große Herausforderung dar. Die Befragten nannten dafür nicht zu vernachlässigende Hürden. An erster Stelle wurden hier vor allem veraltete IT, die Organisationskultur, mangelnde Ressourcen, sowie fehlendes Knowhow aufgeführt. Gerade mal jeder Dritte konnte auf eine Digitalstrategie im eigenen Unternehmen verweisen. In Großunternehmen fiel dieses Urteil etwas besser aus. Trotz allem sind  Marketing- und IT- Entscheider mit dem Fortschritt der digitalen Transformation in ihrem Unternehmen zufrieden. Das mag unter anderem durch die breite Unterstützung der Vorgesetzten bedingt sein.

Obwohl Verantwortliche für Marketing und IT in vielen Aspekten der digitalen Transformation übereinstimmen, gibt es auch Abweichungen. IT- Verantwortliche konzentrieren sich vor allem auf Technologiefaktoren, während Marketing-Entscheider sich stärker auf Business-Themen fokussieren. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass IT- Entscheider deswegen sehr viel positiver auf die Digitalisierung schauen, als die Kollegen im Marketing. Womöglich liegt es aber auch an mangelndem Austausch und Silo-Denken. Während nämlich bereits fast die Hälfte der IT-Entscheider über eine digitale Unternehmensstrategie informiert ist, weiß nur jeder Vierte in der Marketingabteilung bescheid.

Vorreiter beim Thema Digitalisierung sind die deutschen Industrieunternehmen. Beim digitalen Business gehen sie deutlich geplanter und strategischer vor. Das wiederum dürfte an verschiedenen Faktoren liegen, wie etwa der Unternehmensgröße, der Nähe zu Produktionsprozessen und den markenorientierten Marketingstrukturen, die meist sehr ausgereift sind. 

Marketing und Messen im Zeichen der digitalen Transformation

Die Intention der Befragung war herauszufinden, wo sich die Unternehmen in puncto Verständnis, praktische Relevanz und Hürden bei der Umsetzung von Digital Business Transformation positionieren. Die Auswirkungen auf das Marketing und die Entwicklung des digitalen Messemarktes wurden dabei ebenso beleuchtet. Gerade das Marketing profitiert von der Entwicklung der digitalen Transformation. Oftmals finanziert durch einen wachsenden Anteil am Marketing-Budget. Mittlerweile sind das oft zweistellige Prozentbeträge. Eine richtige Digitalisierungsstrategie für das Marketing ist demgegenüber aber nur bei einem Drittel der Unternehmen zu erkennen. Bewährte Marketing-Instrumente sind hier vor allem Websites, Dialog-Marketing, Messen, Printmedien und Public Relations. Social Media und Mobile Marketing legen jedoch an Bedeutung zu. Tatsächlich gehören bei knapp der Hälfte der Unternehmen mobile Anwendungen und Suchmaschinenoptimierung schon zum Alltag.

Etabliert ist und bleibt auch weiterhin das Engagement auf Messen. 67 Prozent der Befragten sind hier aktiv. Gut drei Viertel nutzen Dialog-Marketing und Medienarbeit. Im Umfeld der Messeauftritte selber werden, Onsite-Werbung, Social Media Aktivitäten oder eine teilweise ganzjährige Präsenz auf online-Plattformen des Veranstalters eingesetzt. Aber auch klassische Printwerbung ist nach wie vor gefragt, aber nur noch jeder zweite Befragte spricht diesen einen hohen Stellenwert zu. An Beliebtheit gewonnen, haben die digitalen Marketing-Maßnahmen. Veranstalter haben auf hier sichtlich investiert und ein breites Angebot geschaffen um die digitale Vernetzung mit der Messe-Community zu optimieren.

Das Expertenteam von Dexperty entwickelt laufend neue Kunden-Services, die sie aus ihren weitreichenden Erfahrungen im Prozess der digitalen Transformation sammeln. Mit dieser Studie bieten sie einen Benchmark für Marketing-Verantwortliche und zeigen Handlungsempfehlungen für eine weitere Digitalisierung von Marketing und Kommunikation.

Empfehlungen und Informationen zum richtigen Umgang mit der digitalen Transformation finden Sie hier.

Stefanie

ist bei der Messe Frankfurt als Product Manager Online-Marketing tätig. Im Digitalbereich kümmert sie sich um die Markenführung von Dexperty und ist auch für die Inhalte des Connected Blogs verantwortlich.