Content-Planung: So konzipieren Sie Marketingkampagnen mit viralem Effekt
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Content-Planung: So konzipieren Sie Marketingkampagnen mit viralem Effekt

Marketing-Aktionen, die Aufsehen erregen und für Gesprächsstoff sorgen – das ist das Ziel vieler Unternehmen. Damit Sie dieses Ziel erreichen, ist eine gute Konzeption das A und O. Was genau virales Marketing ist und welches die grundlegenden Erfolgskriterien dafür sind, haben wir in einem anderen Beitrag bereits erläutert. Hier ergänzen wir die Ausführungen um wichtige Vorüberlegungen zur Konzeption Ihrer viralen Kampagnen.

Im Mittelpunkt Ihrer Content-Planung sollten folgende Fragen stehen: Was wollen Sie mit Ihrer viralen Kampagne erreichen? Wen wollen Sie erreichen? Und wie schaffen Sie es, dass Ihre Inhalte den gesetzten Zielen in die Karten spielen?

Ziel und Zielgruppe für Ihre virale Kampagne

Was genau wollen Sie erreichen? Beim Konzipieren Ihrer viralen Kampagne ist es sinnvoll, sich auf eines oder wenige Ziele zu konzentrieren – zum Beispiel:

  • Backlinks generieren
  • positive Reputation aufbauen
  • Zahl der Website-Besucher erhöhen
  • Markenposition stärken

Steht Ihr Ziel fest, stellen Sie sich die Frage: Wen genau wollen Sie eigentlich mit Ihrem Content ansprechen? Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen dem Konsumierenden und dem Handelnden – also demjenigen, für den der Inhalt bestimmt ist und dem, der eine Handlung ausführen soll (z. B. Link setzen). Sind Backlinks das Ziel Ihrer Kampagne, sollte der Fokus auf dem Handelnden liegen. Bei ihm sind die Gründe für das Teilen bzw. Verlinken meist einer oder mehrere der folgenden:

  • Altruismus (anderen etwas Gutes tun)
  • Wertvolle, kontroverse oder unterhaltsame Inhalte weitergeben
  • Beziehungen aufbauen und pflegen
  • Ideen, Marken oder Bewegungen unterstützen
  • exklusive Informationen erhalten und verbreiten

Soll Ihre Kampagne den Konsumierenden ansprechen, weil es z. B. um Markenaufbau oder positive Reputation geht, können die Gründe für das Teilen auch sein:

  • Feedback bzw. Zustimmung
  • Selbstbestätigung und eigene Identitätsbildung
  • Selbstdarstellung

Viralen Content richtig gestalten

Wenn Sie wissen, was und wen Sie mit Ihrer Kampagne erreichen wollen, fragen Sie sich als Nächstes: Welche Inhalte sind meinem Publikum wichtig? Was kommt besonders gut an? Ihr Content sollte vor allem extrovertierte Emotionen ansprechen: Freude, Ekstase, Überraschung, Erstaunen, Neugierde, Zuneigung oder Interesse führen zu Aktionen wie Teilen oder Verlinkung. Zudem gilt: Je stärker die von Ihren Inhalten ausgelöste Emotion ist, desto höher ist die Chance auf eine virale Reaktion. Übrigens: Positive Emotionen führen dabei zu mehr Viralität als negative.

Außerdem ist es wichtig, das Interesse möglichst früh zu wecken – beispielsweise in Form von Überschriften, Snippets oder Bildern. Idealerweise übt der Content innerhalb weniger Sekunden einen starken emotionalen Einfluss auf den Konsumierenden aus. Daraus folgt auch: Die Inhalte müssen optisch ansprechend, leicht verständlich und einfach konsumierbar sein, ohne dass Qualität und Informationsgehalt leiden. Ist der Content gleichzeitig interaktiv gestaltet, kann er den emotionalen Effekt noch verstärken.

Haben Sie diese grundlegenden Fragen geklärt und Ihren Content entsprechend Ihrer Zielgruppe gestaltet, brauchen Sie nur noch eine kleine Portion Glück, um große virale Erfolge zu erzielen.

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