Marketingtrend Bewegtbild
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Marketingtrend Bewegtbild

Fast jeder Internetnutzer kennt das Video „A hunter shoots a bear“, ein interaktives Werbevideo der Firma Tipp-Ex, bei dem der User den Ausgang des Videos selbst mitbestimmen kann. Verantwortlich für die hohe Anzahl an Zuschauer-Klicks ist der virale Marketing Effekt: Über Empfehlungen von Freunden und Bekannten verbreiten sich Videos oftmals rasant – insbesondere seit dem Siegeszug der Sozialen Medien.

Die Beliebtheit von Online-Videos nimmt weiter zu: Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. schauen 77 Prozent der deutschen Internet-Nutzer Online-Videos, ein Drittel davon mindestens wöchentlich. In der Gruppe der 35- bis 54-Jährigen sind es 85 Prozent, unter den 16- bis 34-Jährigen sogar 9 von 10. Selbst unterwegs werden Bewegtbildinhalte konsumiert, jeder zweite befragte Smartphone-Besitzer schaut Videos auch übers mobile Internet.

Kein Wunder, dass Unternehmen verstärkt auf Online-Video-Marketing setzen: 2012 flossen 240,2 Millionen Euro in Bewegtbild-Werbeformate – ein Zuwachs von 23 Prozent gegenüber 2011. Als sogenannte „Video-Ads“ werden zunehmend professionell erstellte Bewegtbildinhalte kostenlos ins Internet gestellt. Der Interessensverband Interactive Advertising Bureau (IAB) unterscheidet drei Formen für die Einbindung von Video-Ads in eine Webseite:

-       In-Stream-Video

-       In-Banner-Video

-       In-Text-Video

Demzufolge kann Bewegtbildwerbung im Internet innerhalb von Videos geschaltet (In-Stream-Ads) oder auch in Bannern bzw. Texten platziert werden.

Während rund zwei Drittel der deutschen Unternehmen bereits auf den Einsatz von Bewegtbild in Marketing, PR und Vertrieb setzen, sind es bei den KMUs lediglich 35 Prozent. Dabei würden gerade auch kleine und mittelständische Betriebe von Bewegtbildwerbung profitieren, beispielsweise durch Produktvideos. Eine erste Orientierung für Marketingverantwortliche in KMUs bietet ein kostenloses Whitepaper, veröffentlicht vom „Forum Bewegtbild“ des BVDW, das über verschiedene Nutzungsszenarien von Online-Video-Ads informiert.

Für viele KMUs ist das Budget der limitierende Faktor bei dieser Form der Werbung. Doch auch hier gibt es eine Lösung: Bei speziellen Online-Anbietern können Mittelständler professionelle Videos und Werbespots in wenigen Schritten ganz einfach selbst produzieren – vorausgesetzt sie haben Internetzugang und mindestens fünf eigene Fotos oder Bilder. Damit wird Bewegtbildwerbung ein Stück weit  unabhängiger vom Budget des Unternehmens – und schließt auch KMUs vom Marketingtrend Bewegtbild nicht mehr aus.

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