">index,follow,noarchive,noodp">
So funktioniert die mobile Customer Journey
10/09/2016 13:50

So funktioniert die mobile Customer Journey

Die mobile Customer Journey wird für den Verkaufsprozess immer wichtiger. Wie sieht die Reise des Kunden in Zukunft aus? Und wann macht er gern auf Ihrer Website Station?

Das Einkaufen wird mobil

Über die Hälfte aller Online-Shopper nutzt mittlerweile ein Tablet, über ein Drittel ein Smartphone. Deshalb rückt die mobile Customer Journey zunehmend ins Blickfeld von Werbern und Marketingstrategen. Welche Schritte unternimmt der potenzielle Kunde? An welchen Orten der virtuellen Welt hält er sich auf, was nimmt er wahr, wie reift seine Kaufentscheidung? Diese Fragen sind entscheidend, wenn Sie als Unternehmen den User als Kunden gewinnen wollen.

Retargeting ist ein erster Schritt, den Internetsurfer auf seiner weiteren Reise durchs Web zu begleiten, nachdem er zum Beispiel einen Webshop besucht hat. Über Anzeigen auf den besuchten Seiten wird er dann an den Webshop erinnert. Eine Maßnahme, die viele User jedoch als penetrant empfinden, sobald sie es bewusst wahrnehmen. Eine weitere Möglichkeit eröffnet die Beacon-Technologie. Damit können Einzelhändler den Usern Angebote, Informationen oder Werbung aufs Smartphone senden, sobald sie sich in der Nähe aufhalten oder den Laden betreten.

Ihre Website als optimales Reiseziel

Um die mobile Customer Journey optimal zu begleiten, sind zwei Voraussetzungen nötig. Zum einen benötigen Sie exakte und umfassende Daten, um das Nutzerverhalten nachvollziehen zu können. Zum anderen müssen Sie Ihre Marketingmaßnahmen auf alle möglichen Kontaktwege ausbauen und miteinander verknüpfen. Parallel sollten Sie Ihre Website optimal auf das Nutzerverhalten des Online-Shoppers abstimmen. Schließlich soll seine mobile Customer Journey über kurz oder lang in Ihrem Webshop bzw. Ihrer Firmenseite enden.

Eine spezielle App oder eine responsive Website sind daher Pflicht. Halten Sie die Datenmenge gering, damit sich die Seite auch bei langsamer Übertragungsrate schnell auf Smartphone und Tablet aufbaut. Bedenken Sie beim Design außerdem, dass die Displays weniger Platz bieten als ein Laptop oder Desktop-PC. Das Menü und ein Weg zum Kundenservice sollten ständig im Blick sein. Wenn sich der User länger auf Ihrer Seite aufhält, ohne auf den Button zum Kundenservice zu klicken, können Sie auch selbst aktiv werden und ihm per Chat-Fenster Hilfe anbieten.

Begeben Sie sich selbst auf die mobile Customer Journey

Ein Tipp: Werten Sie intensiv die Daten von Analysetools aus und bitten Sie auch Freunde und Bekannte um einen Testbesuch auf Ihrer Seite. So können Sie die mobile Customer Journey des Users auf ihrer Seite am besten nachvollziehen. Um dort, wo es hakt, Optimierungsmaßnahmen einzuleiten.