Mehr Vertrauen dank Social Media

Nur 32 Prozent der Deutschen vertrauen dem Finanzsektor. Diese Skepsis, bekommen auch viele Versicherungsmakler zu spüren. Durch den Einsatz sozialer Medien können Vorurteile abgebaut werden und Kunden beziehungsweise Neukunden bekommen ein Gefühl, das sie sich auf das Know-how verlassen können.

Wie ticken die Kunden von heute?

Geht es ums Geld und die eigene Absicherung, legen Verbraucher einen hohen Wert auf Empfehlungen aus dem eigenen Bekanntenkreis. Im zweiten Schritt setzt sich der Kunde mit dieser Empfehlung auseinander und recherchiert. In diesem Zuge ist es für Versicherungsmakler besonders wichtig, eine eigene Webpräsenz zu besitzen.

Verbraucher greifen jedoch mittlerweile nicht mehr nur zu Google, um etwas zu suchen. Auch alternative Suchmaschinen werden immer beliebter. Vor allem Facebook steht da weit oben. Über das soziale Netzwerk findet man nicht nur die gewünschten Informationen wie Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Öffnungszeiten, sondern auch, wie andere Nutzer den Makler bewerten.

Facebook, Snapchat oder doch lieber Instagram?

Doch seien wir ehrlich: Neben dem ganzen Papier- und Organisationskram, wie soll man da noch die verschiedenen sozialen Kanäle betreuen? Zuallererst muss klar sein, welche Kanäle wirklich benötigt werden. Überall angemeldet, aber inaktiv zu sein, wirft genau so ein schlechtes Licht auf die eigene Dienstleistung, wie gar nicht angemeldet zu sein. Von daher sollte zu Beginn feststehen, wo am meisten erreicht werden kann.

Auch wenn man sich nur für einen Kanal entschieden hat, benötigt dieser noch einen gewissen Aufwand, was zu einem größeren Arbeitspensum führen kann. Um diesen Workload zu minimieren, gibt es viele verschiedene Werkzeuge, die bei der Betreuung der einzelnen Kanäle helfen können.

Ein Tool, welches für Makler besonders nützlich sein kann, ist webZunder. Das deutschsprachige Social-Media-Dashboard bietet vor allem für Social Media Neulinge eine hilfreiche Basis. Neben dem Veröffentlichen von eigenen Inhalten unterstützt webZunder beim Kuratieren.

Kuratieren für die persönliche Marke

Dabei werden in erster Linie fremde Inhalte bewertet, kommentiert und weiterverteilt. Durch die Kombination verschiedener Quellen können ganze Dossiers entstehen - auch ohne eigene Inhalte zu produzieren. Somit kann die eigene Facebook Seite bespielt werden, ohne riesigen Aufwand in die Produktion eigener Inhalte zu stecken.

Wichtig ist dabei jedoch, dass die Themen zum eigenen Kerngeschäft passen und die Quellen qualitativ hochwertig sind. Außerdem sollten die Beiträge nicht kommentarlos geteilt werden. Durch die Mischung eigener Inhalte gepaart mit empfohlenen Beiträgen lässt sich eine eigene Marke beziehungsweise ein Expertenstatus aufbauen, der wiederum einen Vertrauensbonus schaffen kann.

Fazit

Social Media bedeutet unter Umständen mehr Arbeit, kann sich aber auszahlen, wenn die Grundlage, also die Vorüberlegungen bezüglich Kanälen und gegebenenfalls Einsatz verschiedener Werkzeuge, gründlich geschaffen wurden.

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Dennie Liemen

Als Vorstand der Beratungswerk24 AG entwickelt Dennie Liemen zusammen mit seinem Team Strategien für das E-Marketing von Web-Portalen für die Versicherungsbranche, u. a. sachversicherung24.

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