Kampagne bei Google AdWords: Diese 5 Fehler kosten bares Geld

Google AdWords ist bezahlte Werbung auf den Suchergebnisseiten von Google. Sie bietet großen und auch kleinen Unternehmen eine einfache und vor allem gut messbare Möglichkeit, um online zu werben. Bei der Umsetzung einer AdWords-Kampagne herrscht jedoch noch oft Struktur- und Planlosigkeit – folgende fünf Fehler können Ihr Unternehmen bares Geld kosten.

1. Strukturlosigkeit bei den Anzeigengruppen

Ein Google AdWords-Konto einzurichten ist im Prinzip ein Leichtes. Wer bei den Einstellungen die Streubarkeit der Kampagne jedoch nicht einschränkt, verbrennt wertvolles Budget. Pro Kampagne sollten daher themenbezogene Anzeigengruppen angelegt werden, die dann jeweils etwa 10 bis 20 passende Keywords enthalten.

2. Die Keywords entsprechen nicht den Nutzerintentionen

Die Marketingverantwortlichen vieler Unternehmen fächern oft nicht nur die Anzeigengruppen, sondern auch die Keywords zu weit. In den einzelnen Anzeigengruppen sollten jedoch nur Keywords enthalten sein, die der Nutzerintention entsprechen. Wenn alle Begriffe in die gleiche Anzeigengruppe gesteckt werden, ist eine gezielte Optimierung durch passende Anzeigentexte und Landingpages nicht möglich.

3. Langweilige Anzeigentexte

Die Anzeige Ihrer Kampagne erscheint, wenn alles gut läuft, genau dann, wenn der User eine bestimmte Suchanfrage in Google eingibt. Doch er wird nur dann auf Ihre Anzeige klicken, wenn diese zu den Zielen des Nutzers passt. Vermeiden Sie daher Füllwörter ebenso wie Standardphrasen. Geben Sie dem Nutzer lieber das Gefühl, sein Problem genau zu verstehen, und dass die Lösung von eben diesem nur einen Klick entfernt ist.

4. Kein Tracking

Eine Google AdWords-Kampagne online zu stellen ist die eine Sache. Gezielt verwertbare und optimierbare Daten zu sammeln die andere. Mithilfe von Conversion Tracking sollten Sie die Verkäufe, Anfragen oder Anmeldungen stets messen und Erfolge auf Keyword-Ebene optimieren. Fortgeschrittene können sich auch zusätzliche Daten wie die Verweildauer, die Bounce Rate oder E-Commerce-Umsätze in Google AdWords anzeigen lassen.

5. Die Landingpage passt nicht zur Suchanfrage

Wenn der User die Google AdWords Anzeige anklickt, kommt er auf Ihre Landingpage. Wichtig ist hierbei nicht zwangsläufig auf Ihre Startseite zu verlinken, sondern genau zu dem in Ihrer Anzeige beschriebenen Bereich. Die Landingpage muss zur Handlungsaufforderung Ihrer Google AdWords-Anzeige passen und den Kunden genau dorthin führen, wo er hin wollte.